Mondfinsternis-Stachelwels, Horabagrus brachysoma, 8-10 cm DNZ
36,99 €*
11 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 1,10 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Mondfinsternis-Stachelwels, Horabagrus brachysoma, 8-10 cm DNZ
| Deutscher Name: | Mondfinsternis-Stachelwels |
| Wissenschaftlich: | Horabagrus brachysoma |
| Synonyme: | Goldfleck-Stachelwels, Bullseye Catfish |
| Herkunft: | Indien, Kerala (Flüsse Periyar und Chalakudy) |
| Gesellschafts-Aquarium: | bedingt geeignet, nur mit robusten Arten |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart, pH 6,5 - 7,5 |
| Temperatur: | ca. 24-28° C |
| Beckengröße: | ab 120 cm, adult evtl. größer |
| Bepflanzung: | robust, Wurzeln und größere Verstecke empfohlen |
| Futter: | Fleischfresser; Frostfutter, Lebendfutter, carnivore Pellets |
| Geschlechts-Unterschiede: | äußerlich kaum erkennbar |
| Zucht möglich: | im Aquarium bisher nicht gelungen |
| Maximale Größe: | bis zu 45 cm |
| Liefergröße: | ca. 8-10 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | nicht geeignet, frisst Garnelen |
Herkunft des Mondfinsternis-Stachelwels (Horabagrus brachysoma)
Der Mondfinsternis-Stachelwels (Horabagrus brachysoma), auch als Goldfleck-Stachelwels bekannt, stammt aus dem Südwesten Indiens, wo er in den Flüssen Periyar und Chalakudy im Bundesstaat Kerala heimisch ist. Diese Flüsse führen weiches bis mittelhartes Wasser mit leicht saurem bis neutralem pH-Wert und sind häufig von dichter Vegetation und zahlreichen Wurzeln durchzogen. In seinem natürlichen Habitat hält sich der Fisch tagsüber bevorzugt in dunklen Verstecken auf und wird erst in der Dämmerung aktiv. Seinen deutschen Namen verdankt er dem auffälligen schwarzen Fleck auf goldgelbem Grund hinter der Brustflosse, der an eine partielle Mondfinsternis erinnert. Die Art zählt zur Familie der Horabagridae und ist in der Natur ein einzelgängerischer Lauerjäger.
Mondfinsternis-Stachelwels vergesellschaften
Aufgrund seines räuberischen Verhaltens eignet sich Horabagrus brachysoma nur bedingt für ein Gesellschaftsaquarium. Er sollte ausschließlich mit gleichgroßen oder größeren, robusten Fischen vergesellschaftet werden, da kleinere Beifische sowie Garnelen als Beute angesehen werden. Tagsüber verhält er sich eher zurückgezogen, nachts wird er aktiver. Wichtig ist eine strukturreiche Einrichtung mit vielen Versteckmöglichkeiten, um Stress zu vermeiden. Bei ausreichend Platz kann man mehrere Exemplare gemeinsam halten, vorausgesetzt es gibt genug Rückzugsräume und Futter.
Passende Wasserparameter
Der Mondfinsternis-Stachelwels bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5. Eine stabile Wasserqualität ist essenziell, ebenso regelmäßige Wasserwechsel und eine gute Filterung. Eine leichte Strömung und gedämpftes Licht kommen seinem natürlichen Lebensraum sehr entgegen.
Haltungstemperatur
Die ideale Wassertemperatur für Horabagrus brachysoma liegt bei 24 bis 28 °C. Temperaturen unterhalb von 22 °C oder über 30 °C sollten vermieden werden. Eine konstante Temperaturführung mit geringer Schwankung fördert Gesundheit und Aktivität.
Die Beckengröße für Horabagrus brachysoma
Aufgrund seiner Endgröße von bis zu 45 cm benötigt der Mondfinsternis-Stachelwels ein Aquarium mit mindestens 120 cm Kantenlänge, besser mehr. Ideal sind Becken ab 400 Litern. Der Bodengrund sollte weich und feinkörnig sein, um Verletzungen zu vermeiden. Wichtig sind zahlreiche Verstecke, Wurzeln, Höhlen und Pflanzen als Sichtschutz. Das Becken sollte dämmerig beleuchtet sein.
Bepflanzung
Die Bepflanzung sollte robust sein, da dieser Wels gelegentlich gräbt oder sich zwischen Pflanzen durchschiebt. Geeignet sind z. B. Javafarn, Anubias, große Cryptocorynen oder Schwimmpflanzen zur Lichtdämpfung. Eine Kombination aus dichter Randbepflanzung und freien Flächen ist optimal. Wichtig sind stabile Wurzeln und Rückzugszonen im Bodennahbereich.
Das Futter für Mondfinsternis-Stachelwelse
Horabagrus brachysoma ist ein fleischfressender Lauerjäger. Im Aquarium frisst er Frostfutter wie Mysis, Krill, Fischstücke und Garnelen, aber auch Lebendfutter wie Regenwürmer oder kleine Fische. Hochwertige carnivore Pellets werden ebenfalls angenommen. Da die Art nachtaktiv ist, sollte das Futter möglichst abends angeboten werden. Eine abwechslungsreiche Ernährung fördert Gesundheit und Wachstum.
Geschlechtsunterschiede
Bei Horabagrus brachysoma sind äußere Geschlechtsunterschiede kaum auszumachen. Weibchen werden mit zunehmendem Alter etwas fülliger, besonders zur Laichzeit. Männchen sind meist etwas schlanker gebaut, jedoch ist eine sichere Unterscheidung im Aquarium kaum möglich.
Die Zucht von Horabagrus brachysoma
Eine Nachzucht im Aquarium ist bislang nicht gelungen. In der Natur erfolgt die Fortpflanzung vermutlich während der Regenzeit in überfluteten Uferzonen. Für Zuchtversuche bräuchte es sehr große Becken mit Simulation saisonaler Schwankungen. Über die genaue Laichbiologie ist bislang wenig bekannt.
Die Endgröße von Mondfinsternis-Stachelwelsen
Horabagrus brachysoma kann im Aquarium eine Größe von bis zu 45 cm erreichen. Damit zählt er zu den größeren Raubwelsen, die nur für erfahrene Halter mit ausreichend Platz und artgerechter Einrichtung geeignet sind.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Eine Vergesellschaftung mit Zwerggarnelen ist nicht möglich. Diese werden vom Mondfinsternis-Stachelwels als Futter betrachtet und gefressen. Auch Jungfische anderer Arten sind potenziell gefährdet. Eine Haltung mit kleinen Wirbellosen ist daher strikt abzulehnen.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen |
|---|
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.