Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

INTERAQUARISTIK

Sortiment entdecken

Alle Kategorien

Blitzversand
Lebendgarantie
Top-Service
Riesige Auswahl

Prachtschmerle, Botia macracantha

Markante Färbung

Leuchtend orange mit drei tiefschwarzen Querbändern über den Flanken

Sozialer Gruppenfisch

Lebhafte Art, die sich nur in Gruppen ab sechs Tieren richtig wohlfühlt

Intelligentes Verhalten

Kommuniziert mit Klicklauten und zeigt spannendes Sozialverhalten

Lang lebende Art

Kann bei guter Pflege über fünfzehn Jahre alt und sehr zutraulich werden

Prachtschmerle, Botia macracantha


Auf einen Blick: Prachtschmerle, Botia macracantha
Deutscher Name: Prachtschmerle
Wissenschaftlich: Botia macracantha
Synonyme: Chromobotia macracanthus, Clown Loach, Clownsschmerle
Herkunft: Südostasien (Sumatra und Borneo)
Gesellschafts-Aquarium: bedingt geeignet
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH 6,0–7,5
Temperatur: 25–30 °C
Beckengröße: ab 150 cm
Bepflanzung: dicht, mit Wurzeln, Höhlen und Schattenplätzen
Futter: Omnivor; Frost- und Lebendfutter, Tabletten, Gemüseanteil
Geschlechts-Unterschiede: Weibchen kräftiger, Männchen schlanker mit gebogenen Dornen
Zucht möglich: im Aquarium bisher nicht gelungen
Maximale Größe: bis 30 cm
Liefergröße: ca. 5–7 cm
Mit Garnelen verträglich: nicht geeignet
Im Detail: Prachtschmerle, Botia macracantha

Herkunft der Prachtschmerle (Botia macracantha)

Die Prachtschmerle (Botia macracantha) stammt aus den tropischen Flusssystemen Südostasiens, insbesondere von Sumatra und Borneo. Dort bewohnt sie ruhige Nebenarme großer Ströme sowie überflutete Wälder, in denen weicher Sand und Laub den Boden bedecken. Zwischen Baumwurzeln und Treibholz sucht sie nach Insektenlarven und kleinen Wirbellosen.

Ihr markantes Aussehen mit orange-gelbem Körper und drei tiefschwarzen Querbändern macht sie zu einem der schönsten Süßwasserfische überhaupt. In ihrer Heimat leben Prachtschmerlen in Gruppen von Dutzenden Tieren, die ein ausgeprägtes Sozialverhalten zeigen. Dabei entstehen feste Rangstrukturen, und die Tiere verständigen sich mit hörbaren Klicklauten. Diese Kommunikation sowie die lebhaften Schwimmbewegungen machen sie zu faszinierenden Aquarienbewohnern, die allerdings reichlich Platz und eine harmonische Gruppe benötigen.

Prachtschmerlen vergesellschaften

Prachtschmerlen sind gesellige Gruppenfische, die erst in einer Gruppe von mindestens sechs Tieren ihr volles Verhalten zeigen. Im Gesellschaftsbecken lassen sie sich mit größeren Barben, Regenbogenfischen oder friedlichen Welsen vergesellschaften. Kleine Fische oder Garnelen werden als Beute betrachtet. Eine Struktur aus Wurzeln, Steinen und Höhlen beugt Revierstreitigkeiten vor und ermöglicht Rückzug.

Passende Wasserparameter

Diese Schmerlen bevorzugen weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5. Eine gute Sauerstoffversorgung, kräftige Filterung und regelmäßige Teilwasserwechsel sind Pflicht. Dunkler Bodengrund und gedämpftes Licht unterstützen das natürliche Verhalten und die leuchtenden Farben.

Haltungstemperatur

Temperaturen zwischen 25 und 30 °C sind ideal. Bei gleichbleibender Wärme und leicht erhöhter Strömung zeigen die Tiere ihre typische Aktivität. Kurzfristige Temperaturschwankungen werden toleriert, sollten aber vermieden werden, um Stress zu verhindern.

Die Beckengröße für Botia macracantha

Ein Aquarium ab 150 cm Länge ist notwendig, um einer Gruppe ausreichend Raum zu geben. Der Bodengrund sollte weich und feinkörnig sein, damit die empfindlichen Barteln nicht verletzt werden. Eine Kombination aus offenen Sandflächen und schattigen Verstecken fördert natürliche Bewegungsmuster.

Bepflanzung

Eine üppige, aber widerstandsfähige Bepflanzung ist empfehlenswert. Pflanzen wie Javafarn, Anubias und Cryptocorynen werden geschätzt, da sie auch bei wühlenden Schmerlen standhalten. Schwimmpflanzen dämpfen das Licht und schaffen eine ruhige Atmosphäre.

Das Futter für Prachtschmerlen

Prachtschmerlen sind Allesfresser, die ein abwechslungsreiches Futterangebot brauchen. Frostfutter, Tabletten und Lebendfutter bilden die Basis. Ergänzend sollte Gemüse wie Gurke oder Zucchini gereicht werden. In Gruppen gefüttert zeigen sie spannendes Konkurrenzverhalten, ohne sich zu verletzen.

Geschlechtsunterschiede

Weibchen wirken kräftiger und rundlicher, während Männchen etwas schlanker und aktiver erscheinen. In Balzphasen kann man beobachten, wie sich Paare spielerisch umkreisen. Die Afterflossenmorphologie kann Hinweise auf das Geschlecht geben, bleibt aber unsicher.

Die Zucht von Botia macracantha

Eine erfolgreiche Nachzucht im Aquarium ist bisher nicht gelungen. In Asien werden Prachtschmerlen ausschließlich in Großfarmen hormonell vermehrt. Das natürliche Laichverhalten spielt sich während der Regenzeit ab, wenn steigende Wasserstände und Strömung zur Eiablage anregen.

Die Endgröße der Prachtschmerlen

In großen Aquarien erreichen Prachtschmerlen eine Länge von 25–30 cm. Sie können über 15 Jahre alt werden, sind neugierig, lernfähig und erkennen ihre Pfleger wieder. Ihr farbenprächtiges Erscheinungsbild macht sie zu einem echten Highlight für erfahrene Aquarianer.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Prachtschmerlen fressen Garnelen und kleine Schnecken. Eine gemeinsame Haltung ist daher nicht möglich. In Gesellschaft mit größeren Fischen entfalten sie ihr volles, friedliches Sozialverhalten.

Telefon: Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130.
Temperaturbereiche: Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen

2 von 2 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen


100%

0%

0%

0%

0%


Bewerten Sie dieses Produkt!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


2 Bewertungen

21. März 2026 18:58

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Sehr schöne Tiere

Sehr schöne und sehr intelligente Tiere . Im Schwarm sehr schön anzuschauen . Wie immer sehr gut verpackt und top munter angekommen .

1. Februar 2026 15:54

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Ein toller Fisch

Ich habe bereits zwei ausgewachsene Exemplare und war erstaunt, wie winzig die drei Neuankömmlinge waren. Sie haben es sich nach wenigen Stunden Orientierungsschwimmen in einem Wurzelloch in dem Unterschlupf der Großen gemütlich gemacht und nach drei Tagen sind sie regelmäßig gemeinsam auf Umgebungserkundung. Alle gesund und munter und richtig schön anzusehen.

Fragen zum Artikel

Noch keine Fragen vorhanden.

Eigene Frage stellen

Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.

−25 %
5x Goldfisch im Mix , Carassius auratus (Kaltwasser)

29,99 €* 39,99 €* (25.01% gespart)
9 Bonuspunkte sichern
1

Durchschnittliche Bewertung von 4.9 von 5 Sternen

Amanogarnele , Caridina multidentata

Ab 1,59 €*

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Aulonocara spec. Dragon Blood albino , DNZ

18,99 €*
6 Bonuspunkte sichern
1

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Bitterlingsbarbe , Rohanella titteya , ehem. Puntius titteya ehem. Puntius titteya

Ab 3,59 €*
1 Bonuspunkte sichern
3
−27 %
Tipp

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Erbsenkugelfisch , Carinotetraodon travancoricus (Minifisch)

5,49 €* 7,49 €* (26.7% gespart)
2 Bonuspunkte sichern
3
−10 %

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Gelbsaum-Prachtharnischwels , L81 , Baryancistrus spec., 6-8 cm Baryancistrus spec., 6-8 cm

62,99 €* 69,99 €* (10% gespart)
19 Bonuspunkte sichern
1

Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

Jetzt anmelden und 3 € sparen

Neue Tiere, frische Lieferungen und exklusive Angebote direkt in Ihr Postfach – als Dankeschön gibt es einen 3 €-Gutschein ab 30 € Einkaufswert.

Abmeldung jederzeit mit einem Klick. Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.