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Schleierschwanz rot, Carassius auratus, (Kaltwasser)

Elegante Flossenpracht

Lange, fließende Flossen gleiten durchs Wasser und bieten edles Erscheinungsbild

Ideal für Teichhaltung

Benötigt 1000 Liter mit Filterung, ruhiges Wasser sowie Platz zum Schwimmen

Friedlicher Gesellschaftsfisch

Verträgt sich mit ruhigen Goldfischarten, sollte aber nicht mit hektischen Arten leben

Abwechslungsreiche Ernährung

Bevorzugt pflanzliche Kost, hochwertiges Futter und frisst Insekten oder Gemüse

Schleierschwanz rot, Carassius auratus, (Kaltwasser)


Auf einen Blick: Schleierschwanz rot, Carassius auratus
Deutscher Name: Schleierschwanz rot
Wissenschaftlich: Carassius auratus
Synonyme: Goldfisch Schleierschwanz, Schleierschwanz-Goldfisch
Herkunft: Domestizierte Zuchtform, ursprünglich aus Ostasien
Teichgröße: Mindestens 1000 Liter, optimal ab 2000 Liter
Wasserwerte: Mittelhartes bis hartes Wasser, pH 6,5 - 8,5
Temperatur: 4 - 28 °C, winterhart unter bestimmten Bedingungen
Futter: Goldfischfutter, pflanzliche Kost, kleine Insekten, Gemüse
Geschlechtsunterschiede: Männchen zeigen Laichausschlag in der Fortpflanzungszeit
Zucht möglich: Ja, Laichablage auf Pflanzen
Maximale Größe: Bis zu 20 cm
Liefergröße: Ca. 5-8 cm
Im Detail: Herkunft und Beschreibung des Schleierschwanz rot (Carassius auratus)

Herkunft und Beschreibung des Schleierschwanz rot (Carassius auratus)

Der Schleierschwanz rot, eine Zuchtform des Carassius auratus, stammt ursprünglich aus Ostasien und wurde über Jahrhunderte hinweg selektiv gezüchtet, um seine beeindruckenden, langen und fächerartigen Flossen zu entwickeln. Diese majestätische Variante des Goldfisches fällt besonders durch ihre intensive rote Färbung und die anmutig fließenden Flossen auf, die dem Fisch ein elegantes Erscheinungsbild verleihen. Die ruhige, gemächliche Schwimmweise macht ihn zu einem faszinierenden Blickfang in Teichen und großen Kaltwasseraquarien.
Mit einer maximalen Größe von etwa 20 cm und einer Lebenserwartung von bis zu 15 Jahren ist der Schleierschwanz eine langlebige und anpassungsfähige Art. Seine Haltung ist sowohl in großzügigen Aquarien als auch im Teich möglich, wobei die artgerechte Unterbringung stets im Vordergrund stehen sollte.

Natürlicher Lebensraum

Als domestizierte Zuchtform besitzt der Schleierschwanz keinen natürlichen Lebensraum mehr. Ursprünglich stammen Goldfische von der Wildform des Giebels (Carassius gibelio) ab, der in langsam fließenden oder stehenden Gewässern mit dichtem Pflanzenbewuchs vorkommt. Diese Bedingungen lassen sich im Teich oder Kaltwasseraquarium gut nachbilden, indem auf eine ausreichende Bepflanzung und eine gute Wasserqualität geachtet wird.

Anforderungen an den Teich

Für die Haltung eines Schleierschwanz-Goldfisches ist ein Teich mit mindestens 1000 Litern empfehlenswert, wobei größere Teiche mit mindestens 2000 Litern ideal sind. Die Wassertiefe sollte mindestens 80 cm betragen, um in kalten Wintern eine eisfreie Zone am Boden zu gewährleisten. Aufgrund der empfindlichen Flossen ist eine Haltung mit starker Strömung oder scharfkantigen Dekorationen zu vermeiden.
Bitte beachten Sie: Unsere Goldfische stammen aus der Innenhälterung und sollten erst ab Ende März in den Gartenteich gesetzt werden. Eine langsame Temperaturangleichung ist dabei unbedingt erforderlich, um Temperaturschocks zu vermeiden.

Passende Wasserparameter

Schleierschwänze bevorzugen klares, gut gefiltertes Wasser mit einer Härte zwischen mittel bis hart und einem pH-Wert von 6,5 bis 8,5. Sie sind recht robust gegenüber Temperaturschwankungen, benötigen jedoch eine gute Wasserqualität, um Krankheiten vorzubeugen.

Ernährung

Die Ernährung eines Schleierschwanz-Goldfisches sollte abwechslungsreich sein. Hochwertiges Goldfischfutter in Granulat- oder Flockenform dient als Basis, ergänzt durch pflanzliche Kost wie Salat, Erbsen oder Zucchini. Lebend- oder Frostfutter wie Wasserflöhe und Mückenlarven können gelegentlich gereicht werden, sollten aber aufgrund des empfindlichen Verdauungssystems nicht übermäßig gefüttert werden.

Vergesellschaftung des Schleierschwanzes

Schleierschwänze sind friedliche Fische, die sich am besten mit anderen langsam schwimmenden Goldfischvarianten wie Ranchus oder Teleskopaugen verstehen. Schnellere Goldfischarten oder andere Teichfische wie Koi sollten vermieden werden, da sie den Schleierschwanz beim Futterkampf verdrängen können. Raubfische oder sehr aktive Arten wie Sonnenbarsche oder große Karpfen sind ebenfalls ungeeignet.

Geschlechtsunterschiede

Während der Fortpflanzungszeit entwickeln Männchen kleine weiße Punkte, den sogenannten Laichausschlag, an den Kiemendeckeln und Brustflossen. Weibchen wirken in dieser Zeit oft fülliger, da sie Laich tragen.

Die Zucht des Schleierschwanzes

Schleierschwänze laichen im Frühjahr ab, wenn das Wasser sich auf über 15 °C erwärmt. Die Eier werden an feinfiedrigen Pflanzen oder Laichmopps abgelegt. Die Jungfische schlüpfen nach wenigen Tagen und sollten mit feinem Aufzuchtfutter gefüttert werden.

Maximale Größe des Schleierschwanzes

Bei guter Haltung kann ein Schleierschwanz eine Länge von bis zu 20 cm erreichen. Die artgerechte Ernährung und eine gute Wasserqualität sind entscheidend für ein gesundes Wachstum und eine lange Lebenserwartung.

Telefon: Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130.
Temperaturbereiche: Kaltwasser (4-18°C) - kein Heizer, Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen

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1 Bewertung

13. Juni 2026 11:43

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Neugierig

Es ist wirklich süß, wie sie jedes Mal an die Oberfläche schwimmen wenn man auch nur annähernd in ihre Sicht kommt. Es zeigt, dass sich wirklich gut um die kleinen Tiere gekümmert wurde bevor sie auf ihre Reise zu einen neuen Besitzer geschickt wurden. Ich werde auf jeden Fall nochmal hier bestellen.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie füttere ich meine Teichbewohner richtig?

Die Fütterung richtet sich nach der Art der Teichbewohner. Fische benötigen eine abwechslungsreiche Ernährung, die aus speziellem Teichfutter, Insektenlarven und pflanzlichen Bestandteilen bestehen sollte. Kois und Goldfische profitieren von hochwertigem schwimmendem Futter, während bodenlebende Arten wie Störe sinkendes Futter benötigen.

Wie oft sollte gefüttert werden? Im Sommer, wenn die Wassertemperatur über 15 °C liegt, können Fische 1-2 Mal täglich gefüttert werden. In der kalten Jahreszeit verlangsamt sich der Stoffwechsel – unter 10 °C sollte nur noch wenig, unter 5 °C gar nicht mehr gefüttert werden.

Was fressen Teichschnecken und Muscheln? Teichschnecken ernähren sich von Algen und abgestorbenem Pflanzenmaterial, können aber bei Bedarf mit Spirulina-Tabletten oder weichem Gemüse zugefüttert werden. Teichmuscheln filtern Mikroorganismen aus dem Wasser und benötigen keine zusätzliche Fütterung, solange der Teich biologisch ausgewogen ist.

Darf ich Brot oder Küchenabfälle füttern? Nein, Brot und andere Küchenreste sind ungeeignet, da sie das Wasser belasten und die Gesundheit der Tiere gefährden können. Es sollte ausschließlich hochwertiges Teichfutter oder natürliche, für die jeweilige Art geeignete Nahrung verwendet werden.

Wie verhindere ich eine Überfütterung? Füttern Sie nur so viel, wie die Tiere innerhalb weniger Minuten aufnehmen können. Reste sollten nicht im Wasser verbleiben, um eine Belastung des Wassers zu vermeiden. Eine gute Wasserqualität ist essenziell für gesunde Teichbewohner.

Wie werden Teichfische versendet?

Wie alle Fische sind auch Teichfische Wirbeltiere und werden von uns, gemäß den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand der Teichtiere erfolgt grundsätzlich in einer stabilen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt bzw. bei Frost mit Heatpacks unterstützt.

Wie werden Wirbellose Teichtiere versendet?

Schnecken, Muscheln und Krebse sind wirbellose Tiere und können per DHL versendet werden. Die Tiere sind so gut verpackt, dass auch ein Transport über 2 oder 3 Tage den Tieren keine Probleme bereiten würde. In rund 90% der Fälle sind aber unsere DHL Pakete bereits am Folgetag des Versands beim Kunden. Wer seine Wirbellosen auf jeden Fall am nächsten Tag erhalten möchte, kann wahlweise per Tierkurier GO! versenden lassen.

Der Versand der Wirbellosen erfolgt unabhängig von der gewählten Versandart grundsätzlich in einer stabilen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Tiere mit zusätzlichem Wasservolumen vor zu starker Hitze geschützt. Bei Frost versenden wir sie mit zusätzlichen Heatpacks.

Wie neu gekaufte Teichbewohner eingewöhnen?

Um neue Teichbewohner wie Fische, Krebse, Muscheln oder Schnecken sicher in den Gartenteich einzugewöhnen, sollte eine behutsame Anpassung an die neuen Wasserbedingungen erfolgen. Falls bereits andere Tiere im Teich vorhanden sind, empfiehlt sich eine Quarantäne, um das Risiko von Krankheiten zu minimieren.

Die Eingewöhnung erfolgt nach einem schrittweisen Verfahren, unabhängig davon, ob Fische oder Wirbellose in den Teich eingesetzt werden.

Einsetzen von neuen Teichtieren:

  1. Setzen Sie die neuen Tiere mit dem Transportwasser in einen Eimer, eine Wanne oder einen separaten Behälter.
  2. Fügen Sie nach und nach Wasser aus dem Gartenteich hinzu, bis sich die Wassermenge innerhalb von 30-60 Minuten mindestens verdoppelt hat.
  3. Bei Fischen: Entnehmen Sie diese vorsichtig mit einem Kescher und setzen Sie sie in den Teich ein. Bei Muscheln und Schnecken: Platzieren Sie sie direkt auf den Teichgrund, damit sie sich selbstständig eingraben oder anhaften können. Bei Krebsen: Lassen Sie sie behutsam am Teichrand ins Wasser gleiten.
  4. Beobachten Sie die neuen Tiere in den nächsten Tagen regelmäßig auf Anzeichen von Stress oder Krankheiten. Eine neue Umgebung kann das Immunsystem schwächen und zu Anpassungsproblemen führen.
  5. Falls es sich um einen neu eingerichteten Teich handelt, sollten Sie die Wasserwerte, insbesondere den Nitritgehalt, in den ersten zwei Wochen nach dem Einsetzen der Tiere mindestens alle zwei Tage kontrollieren.
Woher stammen die bei Ihnen gekauften Teichtiere?

Unsere Wirbellosen stammen ausschließlich von einem deutschen Züchter, der die Tiere bereits in Teichen aufzieht. Auch fast alle unserer Fische stammen aus deutscher Nachzucht und werden direkt in Freilandteichen gezüchtet. Nur vereinzelt beziehen wir Tiere aus europäischer Nachzucht (z. B. aus Tschechien). In jedem Fall stammen unsere Teichtiere nicht aus Aquarien, sondern aus artgerechter Haltung unter Freilandbedingungen (Ausnahmen bilden hier nur die Rotflossenorfen, Zaccos, Makropoden und die Regenbogenelritzen, da diese auch in Aquarien gehalten werden können).

Brauche ich einen Filter oder eine Pumpe für meinen Teich?

Ob ein Filter oder eine Pumpe für den Teich notwendig ist, hängt von der Größe, dem Fischbesatz und der biologischen Selbstreinigungskraft des Teiches ab.

Wann ist ein Filter notwendig? Ein Teichfilter ist besonders dann erforderlich, wenn Fische gehalten werden, da diese durch ihre Ausscheidungen das Wasser belasten. Ohne eine Filteranlage kann sich schnell Ammoniak und Nitrit im Wasser ansammeln, was für Fische schädlich ist. In einem gut bepflanzten, naturnahen Teich mit wenigen oder keinen Fischen kann das Ökosystem die Wasserqualität oft selbst regulieren. Je mehr Fische im Teich leben, desto wichtiger wird ein leistungsfähiges Filtersystem.

Wann wird eine Pumpe benötigt? Eine Pumpe sorgt für eine gleichmäßige Wasserzirkulation und verbessert die Sauerstoffversorgung, was besonders an warmen Tagen wichtig ist. Stehende Gewässer neigen dazu, an Sauerstoffmangel zu leiden, was für Fische und andere Teichbewohner gefährlich werden kann. Falls der Teich einen Wasserfall, einen Bachlauf oder eine Fontäne besitzt, ist eine Pumpe unerlässlich, um die Wasserbewegung aufrechtzuerhalten.

Kann ein Teich ohne Filter oder Pumpe funktionieren? Ja, unter bestimmten Bedingungen kann ein Teich auch ohne technische Hilfsmittel auskommen. In einem gut geplanten Naturteich mit dichter Bepflanzung, wenig Fischbesatz und einem ausgeglichenen Nährstoffhaushalt übernehmen Pflanzen, Mikroorganismen und natürliche Prozesse die Reinigung und Sauerstoffversorgung. Eine ausreichende Tiefe (mindestens 80 cm) hilft, Temperaturschwankungen auszugleichen und die Wasserqualität zu stabilisieren.

Welche Filterarten gibt es?

  • Druckfilter: Geeignet für größere Teiche mit Fischbesatz, da sie hohe Wassermengen filtern und oft mit einer UV-Lampe zur Algenbekämpfung ausgestattet sind.
  • Durchlauffilter: Ideal für mittelgroße bis große Teiche mit vielen Fischen, da sie effizient mechanische und biologische Reinigung kombinieren.
  • Schwamm- oder Biofilter: Für kleinere Teiche oder Naturteiche ohne hohen Fischbesatz, da sie das Wasser schonend klären und nützliche Bakterien ansiedeln.

Fazit: Ob ein Filter oder eine Pumpe notwendig ist, hängt vom individuellen Teich ab. In einem Fischteich sind beide Komponenten meist unerlässlich, während ein gut durchdachter Naturteich oft ohne auskommt. Eine regelmäßige Kontrolle der Wasserwerte hilft dabei, den Bedarf an Technik besser einzuschätzen.

Geschlechtsauswahl bei unseren Teichbewohnern

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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