Pandaschmerle, Protomyzon pachychilus (Yaoshania pachychilus), NZ
28,99 €*
9 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 0,90 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Pandaschmerle, Protomyzon pachychilus (Yaoshania pachychilus), NZ
| Deutscher Name: | Pandaschmerle |
| Wissenschaftlich: | Protomyzon pachychilus (auch Yaoshania pachychilus) |
| Synonyme: | Yaoshan-Schmerle, Yaoshania pachychilus, "Panda-Loach" (engl.) |
| Herkunft: | Südchina (Yaoshan-Gebirge in Guangxi) |
| Gesellschafts-Aquarium: | bedingt geeignet |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart, pH 6,0 - 7,5 |
| Temperatur: | 18-24°C |
| Beckengröße: | ab 60 cm |
| Bepflanzung: | Rückzugszonen, Moose und Steine |
| Futter: | Aufwuchsfresser, Algen, Frostfutter, Staubfutter, Spirulina |
| Geschlechts-Unterschiede: | nur schwer erkennbar, Weibchen meist fülliger |
| Zucht möglich: | in Ausnahmefällen im Aquarium gelungen |
| Maximale Größe: | bis 5,5 cm |
| Liefergröße: | ca. 2-3 cm (juvenil, mit hellerer Jugendfärbung) |
| Mit Garnelen verträglich: | meist unproblematisch bei ausreichender Struktur |
Herkunft der Pandaschmerle (Protomyzon pachychilus)
Die Pandaschmerle stammt aus dem gebirgigen Süden Chinas, genauer gesagt aus dem Yaoshan-Gebirge in der Provinz Guangxi. In ihrer Heimat lebt sie in klaren, kühlen Gebirgsbächen mit starker Strömung und hohem Sauerstoffgehalt. Die Gewässer sind dort reich an Steinen, Moosen und Algenbelägen, auf denen sich diese spezialisierte Art ernährt. Die Pandaschmerle gehört zur Familie der Gastromyzontidae und war lange Zeit unter dem Namen Yaoshania pachychilus bekannt, bevor die taxonomische Einordnung in die Gattung Protomyzon erfolgte. Sie ist ein wahrer Spezialist für naturnahe, strömungsreiche Aquarien mit biologisch stabiler Struktur. Interessant bei dieser Art ist die Abweichende Jugendfärbung, auf unseren 3 Bildern können sie den Verlauf der Färbung im aufwachsen erkennen von vielen hellen bis zu mehr dunkleren Flächen beim adulten Tier.
Pandaschmerle vergesellschaften
Aufgrund ihres ruhigen Wesens lässt sich die Pandaschmerle unter passenden Bedingungen gut mit anderen friedlichen Strömungsliebhabern vergesellschaften. Wichtig ist jedoch, dass keine zu großen oder aggressiven Arten im Becken leben. Gute Partner sind kleinere Barben, Flossensauger oder andere asiatische Schmerlenarten. In der Gruppe gehalten zeigt die Pandaschmerle ein ausgeprägtes Sozialverhalten, wobei eine Gruppengröße ab 5 Tieren empfohlen wird.
Passende Wasserparameter
Pandaschmerlen bevorzugen klares, gut gefiltertes Wasser mit niedriger Keimdichte und hoher Sauerstoffsättigung. Ideal sind Temperaturen zwischen 18 und 24 °C sowie ein pH-Wert von 6,0 bis 7,5. Der Nitratwert sollte dauerhaft gering gehalten werden. Zusätzliche Strömung durch Pumpen oder Diffusoren ist förderlich für das naturnahe Verhalten der Tiere.
Haltungstemperatur
Die Art ist an kühleres Wasser angepasst und sollte nicht dauerhaft über 24 °C gehalten werden. Temperaturen zwischen 20 und 22 °C haben sich in der Praxis bewährt und fördern sowohl das Wohlbefinden als auch die Futteraufnahme. Eine Sommerabsenkung ist nicht erforderlich, eine Belüftung im Hochsommer kann aber sinnvoll sein.
Die Beckengröße für Protomyzon pachychilus
Ein Aquarium ab 60 cm Länge ist ausreichend, wenn ausreichend Bodenfläche und Struktur vorhanden sind. Zahlreiche Steine, Wurzeln und Aufwuchsflächen sind wichtig für das Wohlbefinden dieser bodennah lebenden Art. Offene Sandzonen und bepflanzte Randbereiche mit Farnen oder Moosen schaffen naturnahe Bedingungen.
Bepflanzung
Eine dichte Bepflanzung ist nicht zwingend erforderlich, jedoch sollten schattige Rückzugsorte, Moose und Aufsitzerpflanzen wie Anubias oder Bucephalandra nicht fehlen. Pflanzen dämpfen das Licht und schaffen zusätzliche Reviergrenzen. Die Tiere ruhen gerne auf flachen Flächen oder Moospolstern.
Das Futter für Pandaschmerlen
In ihrer Heimat ernähren sich Pandaschmerlen hauptsächlich von Aufwuchs, also Mikroorganismen und Algenbelägen auf Steinen. Im Aquarium nehmen sie spezielles Staubfutter, Spirulinapulver, zerriebenes Frostfutter sowie Algenblätter an. Auch feines Lebendfutter wie Cyclops oder Artemia-Nauplien wird gerne gefressen. Wichtig ist eine abwechslungsreiche, protein- und faserreiche Nahrung.
Geschlechtsunterschiede
Die Geschlechter lassen sich bei adulten Tieren nur schwer unterscheiden. Weibchen erscheinen meist etwas rundlicher, vor allem in der Laichzeit. Männchen können gelegentlich etwas schlanker und kontrastreicher gezeichnet sein. Eine sichere Unterscheidung ist jedoch nur schwer möglich.
Die Zucht von Pandaschmerlen
Die Nachzucht im Aquarium ist bisher nur wenigen Haltern gelungen und gilt als anspruchsvoll. Vermutlich handelt es sich um Freilaicher mit Laichablage in feinen Spalten. Erfolgreiche Zuchten gelangen bislang meist in stark strömungsreichen Becken mit kühler Temperatur und sehr sauberem Wasser. Eine gezielte Nachzucht im Hobbybereich steht noch aus.
Die Endgröße von Pandaschmerlen
Adulte Pandaschmerlen erreichen eine maximale Größe von etwa 5,5 cm. Jungtiere weisen eine deutlich hellere Färbung mit kontrastreichen schwarzen Querbändern auf, die mit zunehmendem Alter zugunsten eines gescheckteren, weniger klaren Musters verblasst. Die Tiere können bei guter Pflege ein Alter von 6 bis 8 Jahren erreichen.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Pandaschmerlen gelten als weitgehend garnelenverträglich, sofern das Aquarium ausreichend strukturreich ist und Junggarnelen genug Verstecke finden. Eine Kombination mit Neocaridina- oder Caridina-Arten ist in naturnah eingerichteten Becken meist problemlos möglich.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen |
|---|
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.