Silbermolly, Poecilia latipinna
| Anzahl | Stückpreis |
|---|---|
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| 5 bis 9 |
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| 10 bis 14 |
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| Ab 15 |
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Silbermolly, Poecilia latipinna
| Deutscher Name: | Silbermolly |
| Wissenschaftlich: | Poecilia latipinna |
| Synonyme: | Segelkärpfling, Sailfin Molly, Sailfin Molly Fish |
| Herkunft: | Südliche USA bis Mexiko (Küstenregionen, Brackwasserzonen) |
| Gesellschafts-Aquarium: | gut geeignet, in Gruppen pflegen |
| Wasserwerte: | hart, pH ca. 7,5 - 8,5 |
| Temperatur: | ca. 24-28 °C |
| Beckengröße: | ab 100 cm Kantenlänge |
| Bepflanzung: | robust, mit freien Schwimmflächen |
| Futter: | Omnivore; pflanzenbetont, Algen, Flockenfutter, Frostfutter |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen mit großer Rückenflosse und Gonopodium |
| Zucht möglich: | Ja, lebendgebärend mit regelmäßigem Nachwuchs |
| Maximale Größe: | bis zu 12 cm |
| Liefergröße: | ca. 4–6 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | nicht empfehlenswert |
Herkunft des Silbermollys (Poecilia latipinna)
Der Silbermolly (Poecilia latipinna) unterscheidet sich deutlich von kleineren lebendgebärenden Arten durch seine Größe, seine Körperform und vor allem durch die ausgeprägte Rückenflosse der Männchen. Besonders im Schwimmen entfaltet diese Flosse ihre Wirkung, wenn sie aufgerichtet wird und den Fisch deutlich größer erscheinen lässt. Die silberne Grundfärbung wirkt dabei klar und reflektierend, wodurch sich der Fisch je nach Lichteinfall leicht verändert darstellt, ohne dabei unruhig zu wirken. Die Art stammt aus den südlichen USA bis nach Mexiko und lebt dort in Küstenregionen, Mangrovengebieten, Flussmündungen und langsam fließenden Gewässern mit wechselndem Salzgehalt. Diese Übergangsbereiche zwischen Süß- und Meerwasser sind durch schwankende Bedingungen geprägt, an die sich der Silbermolly hervorragend angepasst hat. Als Vertreter der Familie Poeciliidae gehört er zu den lebendgebärenden Zahnkarpfen, zeigt jedoch ein deutlich robusteres und selbstbewussteres Auftreten als viele kleinere Verwandte. Im Aquarium nutzt er aktiv den freien Schwimmraum und bleibt durch seine Größe und Bewegung dauerhaft präsent.
Silbermolly vergesellschaften
Aufgrund seiner Größe und seines selbstsicheren Verhaltens sollte der Silbermolly nicht mit sehr kleinen oder empfindlichen Arten kombiniert werden. In Gruppen gehalten zeigt er ein ruhiges, aber deutlich präsentes Verhalten im Aquarium. Geeignet sind andere Mollys, größere Lebendgebärende, robuste Salmler oder friedliche Buntbarsche ähnlicher Größe. Wichtig ist ausreichend Platz, damit sich die Tiere nicht gegenseitig bedrängen. Innerhalb der Gruppe bilden sich lockere Strukturen, ohne dass es zu dauerhaften Konflikten kommt.
Passende Wasserparameter
Der Silbermolly bevorzugt hartes, mineralreiches Wasser mit einem pH-Wert zwischen 7,5 und 8,5. Durch seine Herkunft aus Brackwasserzonen verträgt er auch einen leichten Salzgehalt, was sich in vielen Fällen positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden auswirkt. Eine stabile Wasserqualität mit regelmäßigen Wasserwechseln ist entscheidend, da große, aktive Fische empfindlich auf Verschlechterungen reagieren. Eine gute Filterung sorgt für klare Bedingungen und unterstützt das natürliche Verhalten.
Haltungstemperatur
Temperaturen von 24 bis 28 °C sind für den Silbermolly ideal. In diesem Bereich zeigen die Tiere ein aktives, aber ruhiges Verhalten. Gleichmäßige Temperaturen sind wichtig, da starke Schwankungen Stress verursachen können. In konstant warmem Wasser bleiben die Tiere vital und zeigen ihr typisches Schwimmverhalten.
Die Beckengröße für Poecilia latipinna
Ein Aquarium ab 100 cm Kantenlänge ist für Silbermollys notwendig, da sie deutlich größer werden als Platys oder Guppys und entsprechend mehr Schwimmraum benötigen. Die Tiere bewegen sich aktiv im freien Wasser und nutzen große Strecken. Eine Einrichtung mit offenen Bereichen, kombiniert mit robusten Pflanzen und einzelnen Strukturelementen wie Wurzeln oder Steinen, schafft Orientierung ohne den Bewegungsraum einzuschränken. Feiner Sand oder Kies eignet sich als Bodengrund.
Bepflanzung
Robuste Pflanzen sind beim Silbermolly die beste Wahl, da die Tiere gelegentlich an weichen Pflanzenteilen zupfen. Geeignet sind Anubias, Javafarn, Vallisnerien oder größere Stängelpflanzen. Dichte Pflanzenbereiche bieten Rückzugsmöglichkeiten, während freie Schwimmflächen den Großteil des Beckens einnehmen sollten. Eine ausgewogene Kombination sorgt für Struktur und Bewegungsfreiheit.
Das Futter für Silbermollys
Der Silbermolly nimmt ein breites Nahrungsspektrum an, zeigt jedoch eine deutliche Vorliebe für pflanzliche Bestandteile. Flockenfutter mit hohem Pflanzenanteil eignet sich als Grundlage, ergänzt durch Algen, Spirulina und pflanzliche Beikost. Frostfutter wie Artemia oder Mückenlarven kann ergänzend angeboten werden. Mehrere kleine Fütterungen unterstützen das natürliche Suchverhalten.
Geschlechtsunterschiede
Männchen sind an der deutlich vergrößerten Rückenflosse zu erkennen, die sie bei Balz und Imponierverhalten aufstellen. Zusätzlich besitzen sie ein Gonopodium. Weibchen bleiben größer und wirken kräftiger im Körperbau. Die Geschlechtsunterschiede sind bei ausgewachsenen Tieren gut sichtbar.
Die Zucht von Poecilia latipinna
Der Silbermolly ist lebendgebärend. Die Jungfische werden vollständig entwickelt geboren und beginnen sofort zu schwimmen. Aufgrund der Größe der Elterntiere ist eine gezielte Aufzucht in separaten Becken sinnvoll, da Jungtiere sonst gefressen werden können. Unter stabilen Bedingungen erfolgt die Fortpflanzung regelmäßig.
Die Endgröße von Silbermollys
Silbermollys erreichen eine Länge von bis zu 12 cm. Weibchen werden meist größer als Männchen. Die Lebenserwartung liegt bei 4 bis 6 Jahren. In dieser Zeit bleiben sie aktive, robuste Aquarienfische mit klarer Präsenz.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Aufgrund ihrer Größe sind Silbermollys keine geeigneten Partner für Zwerggarnelen. Junggarnelen werden als Nahrung betrachtet. Für Garnelenbecken sollten kleinere und friedlichere Arten gewählt werden.
| Temperaturbereiche: | Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen |
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3 Bewertungen
21. Juni 2026 17:58
Petra
Wunderschöne ,kräftige Fische. Machen sich sehr gut in unserem Aquarium
18. Januar 2026 00:01
silbermolly
ein tier auf dem transport gestorben. ein weiteres kümmert.
30. August 2025 06:35
Schöne Tiere
Haben vor 3 Wochen neue Fische bestellt. Bis jetzt alles top.
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.