Heterosoma-Süßwassernadel, Doryichthys heterosoma (Long Mouth Pipefish)
24,95 €*
7 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 0,70 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Derzeit nicht verfügbar
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Heterosoma-Süßwassernadel, Doryichthys heterosoma (Long Mouth Pipefish)
| Deutscher Name: | Heterosoma-Süßwassernadel |
| Wissenschaftlich: | Doryichthys heterosoma |
| Synonyme: | Long Mouth Pipefish, Microphis heterosoma, Süßwasser-Nadelfisch |
| Herkunft: | Indonesien (Java, Sumatra), Malaysia, Borneo |
| Gesellschafts-Aquarium: | bedingt geeignet |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart, pH ca. 6,0–7,2 |
| Temperatur: | ca. 24–28 °C |
| Beckengröße: | ab 80–100 cm |
| Bepflanzung: | dicht strukturiert, feinfiedrige Pflanzen, Wurzeln |
| Futter: | Lebendfutter; Cyclops, Artemia, Mysis, feine Zooplankter |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen mit Bruttasche am Bauch |
| Zucht möglich: | selten, Maul-/Bauchbrüter ähnlich den Seepferdchen |
| Maximale Größe: | bis ca. 15 cm |
| Liefergröße: | ca. 9–12 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | bedingt; sehr kleine Jungtiere werden gefressen |
Herkunft der Heterosoma-Süßwassernadel (Doryichthys heterosoma)
Die Heterosoma-Süßwassernadel (Doryichthys heterosoma) ist eine der faszinierendsten Nadelfischarten Südostasiens und bewohnt langsam fließende Flussläufe, dicht bewachsene Uferzonen und Sümpfe auf Java, Sumatra, Borneo und der malaiischen Halbinsel. Diese Gewässer sind häufig leicht bräunlich gefärbt, reich an Pflanzen und von herabhängenden Wurzeln geprägt. Hier finden die filigranen Fische ideale Deckung und reichlich Kleinstlebewesen, die sie geschickt aus dem Wasser herausfiltern. Ihr extrem schlanker Körper, die verlängerte Schnauze und die ruhigen, schwebenden Bewegungen erinnern an tropische Seepferdchen und verleihen der Art ein beinahe schwereloses Erscheinungsbild. In ihrer Heimat leben sie einzeln, paarweise oder in lockeren Gruppen zwischen feinfiedrigen Pflanzen und Wurzelgeflechten. Ihr Verhalten ist bedacht, vorsichtig und präzise, wodurch man sie im Aquarium wunderbar beobachten kann. Besonders charakteristisch ist die ausgeprägte Brutpflege: Das Männchen trägt die Eier in einer ventralen Brutregion, bis perfekt entwickelte Jungtiere schlüpfen – ein eindrucksvolles Schauspiel, das dieser seltenen Art einen besonderen Reiz verleiht.
Heterosoma-Süßwassernadel vergesellschaften
Die Vergesellschaftung ist möglich, jedoch nur mit sehr friedlichen Arten, die weder hektisch noch futterstark sind. Kleine Regenbogenfische, Mikrobarben oder ruhige Grundeln eignen sich, wenn genügend Pflanzen, Sichtschutz und ruhige Futterzonen vorhanden sind. Schnelle, dominante oder aggressive Fische verdrängen Nadeln beim Fressen, weshalb ein behutsames Konzept entscheidend ist. Besonders gut funktioniert eine Artengruppe oder die Haltung in einem Nadel-spezifischen Biotop mit feinen Strukturen und wenig Strömung.
Passende Wasserparameter
Weiches bis leicht mittelhartes Wasser mit einem pH zwischen 6,0 und 7,2 kommt dem natürlichen Habitat am nächsten. Eine sehr gute Wasserqualität mit minimalem Nitrat ist Pflicht, da Nadeln empfindlich auf Schwankungen reagieren. Leichte Braunfärbung durch Wurzeln oder Erlenzäpfchen unterstützt ihr Wohlbefinden und schafft ein naturnahes Umfeld, das Stress reduziert.
Haltungstemperatur
Temperaturen zwischen 24 und 28 °C ermöglichen einen stabilen Stoffwechsel und sorgen für aktive, gesunde Tiere. Konstante Temperaturen sind wichtig, da abrupte Änderungen Nadeln stark belasten können. Warme, ruhige Zonen werden gern aufgesucht, besonders wenn feine Pflanzen zusätzlichen Halt bieten.
Die Beckengröße für Doryichthys heterosoma
Ein Aquarium ab 80–100 cm Länge mit dichter Bepflanzung, Wurzeln und feinen Strukturen bietet ideale Bedingungen. Nadeln benötigen Orientierungspunkte, um sich sicher zu fühlen und entspannt zu fressen. Offene Bereiche kombinieren sich am besten mit filigranen Pflanzen wie Cabomba, Myriophyllum oder Ceratopteris.
Bepflanzung
Feinfiedrige Stängelpflanzen, dichte Wurzeldickichte und hängende Strukturen eignen sich perfekt für die Art. Diese bieten Schutz, Rückzugsmöglichkeiten und Unterstützung beim gleitenden Schwimmstil. Schwimmpflanzen erzeugen gedämpftes Licht, das Nadeln besonders angenehm empfinden.
Das Futter für Heterosoma-Süßwassernadeln
Die Art ist auf kleines Lebendfutter spezialisiert. Cyclops, Artemia-Nauplien, Mysis, feine Wasserflöhe und Mikro-Krebstierchen werden zuverlässig angenommen. Frostfutter wird teilweise akzeptiert, lebt aber nicht an die Qualität von Lebendfutter heran. Tägliche kleine Portionen unterstützen Vitalität, Farben und das natürliche Suchverhalten.
Geschlechtsunterschiede
Die Männchen tragen eine gut erkennbare Brutregion entlang des unteren Bauchbereichs, die sich zur Paarungszeit deutlicher abzeichnet. Weibchen wirken schlanker und ohne diesen ventralen Ansatz. Das Balzverhalten ist ruhig und sanft und erinnert an die feinen Bewegungen von Seepferdchen.
Die Zucht von Doryichthys heterosoma
Die Zucht im Aquarium gelingt nur selten, da die Art empfindlich auf Störungen reagiert. Bei erfolgreichen Paarungen übernimmt das Männchen die Brutpflege in der Bauchregion und entlässt voll entwickelte Jungnadeln, die sofort feinstes Lebendfutter benötigen. Sehr ruhige Umgebung, höchste Wasserqualität und Kleinstfutter sind zwingend für jeden Zuchterfolg.
Die Endgröße der Heterosoma-Süßwassernadel
Ausgewachsene Tiere erreichen bis zu 15 cm Körperlänge. Bei guter Pflege können sie mehrere Jahre alt werden und zeigen ein eindrucksvolles, ruhiges Verhalten, das stark an marine Seepferdchen erinnert – ein echter Spezialist für Liebhaber ungewöhnlicher Arten.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Junggarnelen werden gefressen, adulte Tiere meist ignoriert. Eine Vergesellschaftung ist dennoch nur bedingt empfehlenswert, da Nadeln beim Fressen ohnehin Ruhe benötigen und nicht mit Garnelen konkurrieren sollten.
| Telefon: | Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130. |
|---|---|
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen |
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.