Kardinalfisch, Tanichthys albonubes, ca. 1,5-2,5 cm
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Kardinalfisch, Tanichthys albonubes, ca. 1,5-2,5 cm
| Deutscher Name: | Kardinalfisch |
| Wissenschaftlich: | Tanichthys albonubes |
| Synonyme: | Weißwolkenfisch, White Cloud Mountain Minnow |
| Herkunft: | Südchina, Nordvietnam (Bergbäche bei Guangzhou und Umgebung) |
| Gesellschafts-Aquarium: | sehr gut geeignet |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart, pH 6,0–7,5 |
| Temperatur: | ca. 16–24 °C |
| Beckengröße: | ab 60 cm |
| Bepflanzung: | dicht bepflanzt mit freiem Schwimmraum |
| Futter: | Allesfresser, Flocken, feines Frost- und Lebendfutter |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen schlanker und farbintensiver |
| Zucht möglich: | ja, bei kühler Temperatur und feinfiedrigen Pflanzen |
| Maximale Größe: | bis zu 4 cm |
| Liefergröße: | ca. 2–3 cm |
| Mit Zwerggarnelen verträglich: | ja, sehr gut |
Herkunft des Kardinalfisches (Tanichthys albonubes)
Der Kardinalfisch, auch Weißwolkenfisch genannt, stammt ursprünglich aus den kühlen Bergbächen Südchinas und Nordvietnams. Besonders bekannt ist sein Vorkommen am White Cloud Mountain bei Guangzhou – daher auch sein englischer Name „White Cloud Mountain Minnow“. Es handelt sich um eine sehr anpassungsfähige Art, die bereits seit den 1930er-Jahren in der Aquaristik vertreten ist. Inzwischen existieren zahlreiche Zuchtformen, darunter goldene, langflossige und albino Varianten. Der Kardinalfisch gilt als idealer Anfängerfisch, ist friedlich, robust und lässt sich gut in Gruppen pflegen.
Kardinalfische im Gesellschaftsaquarium
Tanichthys albonubes eignet sich hervorragend für Gemeinschaftsbecken mit ruhigen, friedlichen Arten. Er lebt in Gruppen von mindestens acht Tieren, besser mehr, und zeigt dann sein volles Schwarmverhalten. Besonders harmonisch wirkt er in Gesellschaft von Zwergbärblingen, kleinen Welsen oder Zwerggarnelen. Auch in bepflanzten Kaltwasserbecken ohne Heizer fühlt sich die Art wohl.
Passende Wasserparameter
Der Kardinalfisch bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser mit leicht saurem bis neutralem pH-Wert. Eine Temperatur zwischen 16 und 24 °C ist ideal, wobei er auch kurzfristig niedrigere Werte toleriert. Eine Filterung mit leichter Strömung und regelmäßiger Wasserwechsel reichen völlig aus, um ihn gesund und vital zu halten.
Haltungstemperatur
Tanichthys albonubes gilt als kälteunempfindlich und wird daher gern als Balkon- oder Kaltwasserfisch gehalten. Temperaturen zwischen 18 und 22 °C sind optimal, dauerhaft über 25 °C sollte jedoch vermieden werden. Auch für ungeheizte Räume oder Aquarien im Wintergarten eignet sich die Art gut.
Die Beckengröße für Tanichthys albonubes
Bereits ein Aquarium ab 60 cm Kantenlänge reicht für eine kleine Gruppe Kardinalfische aus. Wichtig ist ausreichend freier Schwimmraum sowie eine gut strukturierte Bepflanzung an den Rändern. Ein dunkler Bodengrund und sanfte Beleuchtung bringen die Farben der Tiere besonders gut zur Geltung.
Bepflanzung
Der Kardinalfisch stört Pflanzen nicht und eignet sich ideal für bepflanzte Becken. Besonders gut passen feinfiedrige Pflanzen wie Hornkraut, Wasserpest oder Javamoos, die auch bei der Zucht als Eiablage dienen. Schwimmpflanzen schaffen Schatten und wirken beruhigend.
Das Futter für Kardinalfische
Als Allesfresser ist Tanichthys albonubes unkompliziert in der Fütterung. Flockenfutter, feines Granulat, kleine Frostfuttersorten (Cyclops, Artemia) und lebende Daphnien werden gern genommen. Eine abwechslungsreiche Ernährung fördert die Farben und das Verhalten der Tiere.
Geschlechtsunterschiede
Männchen sind insgesamt farbintensiver und wirken schlanker und eleganter. Weibchen sind etwas runder im Bauchbereich und meist heller gefärbt. In der Gruppe sind die Unterschiede gut erkennbar, vor allem in der Balzzeit, wenn Männchen intensiver schimmern.
Die Zucht von Tanichthys albonubes
Die Nachzucht ist im Artenbecken einfach möglich. Die Eier werden frei im Pflanzenbestand abgelegt. Ein Laichrost oder ein separates Zuchtbecken erhöhen die Erfolgschancen, da die Eltern keine Brutpflege betreiben. Nach 36 bis 48 Stunden schlüpfen die Larven, die sich mit feinstem Staubfutter oder Infusorien aufziehen lassen.
Die Endgröße von Kardinalfischen
Kardinalfische bleiben mit maximal 4 cm recht klein und eignen sich perfekt für kleinere Aquarien. In der Regel werden sie 3 bis 3,5 cm groß. Ihre Lebenserwartung liegt bei guter Pflege und kühler Haltung zwischen 5 und 7 Jahren.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Tanichthys albonubes lässt sich hervorragend mit Zwerggarnelen vergesellschaften. Adulte Tiere werden nicht beachtet, der Nachwuchs kann sich in Moos oder feinen Pflanzen gut verstecken. Besonders bei ausreichend Struktur im Becken gelingt die Kombination problemlos.
| Telefon: | Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130. |
|---|---|
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen |
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1 Bewertung
6. Dezember 2024 10:35
Gesunde Fische, sichere und schnelle Lieferung
Die Fische kamen gesund und äußerst gut verpackt in einer Thermobox zuhause an. Nach wenigen Stunden im Aquarium waren sie bereits wieder neugierig und aktiv und jagten einzelnen Wasserflöhen hinterher ;)
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.