Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

INTERAQUARISTIK

Sortiment entdecken

Alle Kategorien

Blitzversand
Lebendgarantie
Top-Service
Riesige Auswahl

Peru-Krötenfisch, Potamobatrachus trispinosus, 9-11 cm

Rückenstachel ist giftig

Nur mit Hilfsmitteln umsetzen – nicht für Anfänger oder Kinder geeignet!

Lauerjäger mit Spezialverhalten

Bewegt sich kaum, lauert eingegraben auf Futter – sehr gut zu beobachten

Perfekt für Sandboden

Weicher Sand als Bodengrund ist essenziell für Wohlbefinden und Eingraben

Fischfilet, Muscheln, Garnelen

Fleischfresser mit langsamer Futteraufnahme – keine Konkurrenzfresser

Peru-Krötenfisch, Potamobatrachus trispinosus, 9-11 cm


Auf einen Blick: Peru-Krötenfisch, Potamobatrachus trispinosus
Deutscher Name:Peru-Krötenfisch
Wissenschaftlich:Potamobatrachus trispinosus
Synonyme:Krötenwels, Süßwasser-Krötenfisch
Herkunft:Amazonasbecken (Peru, Tieflandflüsse und Sandgründe)
Gesellschafts-Aquarium:nicht geeignet
Wasserwerte:weich bis mittelhart, pH 6,0–7,5
Temperatur:25–28 °C
Beckengröße:ab 300 Liter, bodenbetont
Bepflanzung:kaum relevant, wichtiger ist Sandboden
Futter:Fischfilet, Garnelen, Muscheln, Frostfutter
Geschlechts-Unterschiede:äußerlich nicht sicher unterscheidbar
Zucht möglich:bisher nicht dokumentiert
Maximale Größe:bis 20 cm
Liefergröße:ca. 9-11 cm
Mit Garnelen verträglich:nicht geeignet
Im Detail: Peru-Krötenfisch, Potamobatrachus trispinosus

Herkunft des Peru-Krötenfischs (Potamobatrachus trispinosus)

Der Peru-Krötenfisch (Potamobatrachus trispinosus) ist eine seltene und auffällige Bodenfischart aus dem peruanischen Teil des Amazonasbeckens. Er bewohnt langsame Flussabschnitte, sandige Buchten und Übergangszonen mit Sedimentboden. Sein gedrungener, krötenähnlicher Körperbau mit breitem Maul, abgeflachtem Kopf und kleinen, tief liegenden Augen macht ihn zu einem spezialisierten Lauerjäger. Die Tiere graben sich teilweise in den Sand ein und verharren regungslos, bis Beute in Reichweite gelangt. Aufgrund ihrer besonderen Lebensweise und Größe gelten sie als Rarität im Aquarium und sollten ausschließlich von erfahrenen Haltern gepflegt werden.

Vergesellschaftung mit anderen Arten

Potamobatrachus trispinosus ist ein Einzelgänger mit klarem Jagdverhalten. Eine Vergesellschaftung mit anderen Fischen ist nicht empfehlenswert, da bewegte oder kleinere Beifische leicht als Beute betrachtet werden. Die Art sollte einzeln oder allenfalls paarweise in sehr großen Becken mit klar abgegrenzten Revierstrukturen gehalten werden. Auch andere Bodenfische, Garnelen oder Schnecken sind ungeeignet. Die Haltung erfolgt idealerweise in einem Artbecken.

Besondere Hinweise zur Haltung

Bitte beachten Sie: Diese Fischart ist leicht giftig und besitzt einen Rückenflossenstachel nahe der Kiemendeckel. Ein Stich kann sehr schmerzhaft sein und Symptome wie Schwindel, Fieber, Ödembildung oder lokale Nekrosen auslösen. Der Fisch darf niemals mit bloßen Händen umgesetzt werden. Nicht für Anfänger oder Kinder geeignet! Für Pflege, Transport und Fütterung sind Hilfsmittel mit ausreichend Abstand zu verwenden.

Passende Wasserparameter

Der Peru-Krötenfisch bevorzugt weiches bis leicht mittelhartes Wasser mit stabiler Wasserchemie. Ein pH-Bereich von 6,0 bis 7,5 ist gut geeignet. Eine leichte Strömung ist tolerierbar, wichtiger sind hohe Sauerstoffwerte, eine geringe Keimdichte und stabile Temperaturverhältnisse. Teilwasserwechsel sollten regelmäßig, aber moderat erfolgen.

Haltungstemperatur

Die optimale Temperatur liegt zwischen 25 und 28 °C. Diese Art stammt aus tropisch warmen Regionen und reagiert auf Temperaturschwankungen empfindlich. Eine zuverlässige Heizung mit Temperaturkontrolle ist daher Pflicht. Nachtabsenkungen sind möglich, sollten aber nicht mehr als 1–2 °C betragen.

Die Beckengröße für Potamobatrachus trispinosus

Aufgrund der Endgröße von bis zu 20 cm und der bewegungsarmen, aber revierbetonten Lebensweise sollte das Aquarium ein Volumen von mindestens 300 Litern aufweisen. Der Bodengrund sollte aus feinem Sand bestehen, in den sich das Tier teilweise eingraben kann. Flache Steinaufbauten, Wurzeln und Laub dienen als Sichtschutz, sind aber nicht zwingend erforderlich.

Bepflanzung

Pflanzen spielen bei der Haltung des Krötenfischs keine wesentliche Rolle. Wenn überhaupt, sollten robuste Arten wie Anubias auf Wurzeln oder Moose zur optischen Gliederung eingesetzt werden. Wichtig ist, dass der Bodengrund frei bleibt und nicht durch Wurzeln oder Düngeschichten verdichtet wird. Pflanzen dürfen das Revierverhalten nicht stören.

Das Futter für Peru-Krötenfische

Die Art ist ein obligater Fleischfresser mit Vorliebe für weiche, energiereiche Nahrung. Fischfilet, Muschelfleisch, Garnelen, Mysis oder weiches Frostfutter werden gerne angenommen. Das Futter sollte am Boden abgelegt oder mit einer Futterpinzette gezielt gereicht werden. Die Tiere fressen langsam und sollten nicht mit Futterkonkurrenten gehalten werden.

Geschlechtsunterschiede

Über eindeutige Geschlechtsunterschiede bei Potamobatrachus trispinosus ist bislang wenig bekannt. Es wird vermutet, dass adulte Weibchen eine fülligere Körperform zeigen, während Männchen etwas schlanker gebaut sind. Sichtbare Merkmale wie Farbunterschiede oder Flossenformen sind nicht dokumentiert.

Die Zucht von Potamobatrachus trispinosus

Eine gezielte Nachzucht im Aquarium ist bisher nicht gelungen. Auch Beobachtungen über Balzverhalten oder Brutpflege liegen derzeit nicht vor. Es wird vermutet, dass die Fortpflanzung in überfluteten Randzonen mit hohem Laubanteil stattfindet. Der Handel erfolgt ausschließlich mit Wildfängen aus Peru.

Die Endgröße des Peru-Krötenfischs

Die Art erreicht eine Körperlänge von bis zu 20 cm. Die Tiere wachsen sehr langsam. Die Lebenserwartung liegt bei 8–10 Jahren, bei stabilen Wasserverhältnissen und wenig Stress. Aufgrund ihrer Speziallebensweise sind sie im Aquarium kaum aktiv, aber sehr gut zu beobachten.

Vergesellschaftung mit Garnelen

Eine Haltung mit Garnelen ist nicht möglich. Diese werden unweigerlich gefressen oder als Reizfaktoren empfunden. Der Krötenfisch lebt bodenorientiert und bevorzugt absolute Ruhe im Revier. Auch größere Amanogarnelen oder Schnecken sind ungeeignet als Beibesatz.

Temperaturbereiche: Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen

0 von 0 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 0 von 5 Sternen

Bewerten Sie dieses Produkt!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


Fragen zum Artikel

Noch keine Fragen vorhanden.

Eigene Frage stellen

Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.

−25 %
5x Goldfisch im Mix , Carassius auratus (Kaltwasser)

29,99 €* 39,99 €* (25.01% gespart)
9 Bonuspunkte sichern
1

Durchschnittliche Bewertung von 4.9 von 5 Sternen

Amanogarnele , Caridina multidentata

Ab 1,59 €*

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Aulonocara spec. Dragon Blood albino , DNZ

18,99 €*
6 Bonuspunkte sichern
1

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Bitterlingsbarbe , Rohanella titteya , ehem. Puntius titteya ehem. Puntius titteya

Ab 3,59 €*
1 Bonuspunkte sichern
3
−27 %
Tipp

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Erbsenkugelfisch , Carinotetraodon travancoricus (Minifisch)

5,49 €* 7,49 €* (26.7% gespart)
2 Bonuspunkte sichern
3
−10 %

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Gelbsaum-Prachtharnischwels , L81 , Baryancistrus spec., 6-8 cm Baryancistrus spec., 6-8 cm

62,99 €* 69,99 €* (10% gespart)
19 Bonuspunkte sichern
1

Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

Jetzt anmelden und 3 € sparen

Neue Tiere, frische Lieferungen und exklusive Angebote direkt in Ihr Postfach – als Dankeschön gibt es einen 3 €-Gutschein ab 30 € Einkaufswert.

Abmeldung jederzeit mit einem Klick. Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.