Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

INTERAQUARISTIK

Sortiment entdecken

Alle Kategorien

Blitzversand
Lebendgarantie
Top-Service
Riesige Auswahl

Spitzmaul-Panzerwels, Brochis multiradiatus

Majestätische Erscheinung

Groß gewachsener Brochis zeigt eleganten Körperbau & wirkt eindrucksvoll

Ruhiges Sozialverhalten

Sanfter Bodenfisch agiert harmonisch in Gruppen & passt ideal zu friedlichen Arten

Ideal für Sandbodenbecken

Feiner Bodengrund ermöglicht natürliches Gründeln ohne Verletzungsrisiko

Attraktiver Farbschimmer

Metallisch grüne Reflexe wirken je nach Lichtführung sehr intensiv und edel

Spitzmaul-Panzerwels, Brochis multiradiatus


Auf einen Blick: Spitzmaul-Panzerwels, Brochis multiradiatus
Deutscher Name: Spitzmaul-Panzerwels
Wissenschaftlich: Brochis multiradiatus
Synonyme / Handelsnamen: Hog-nosed Brochis, Highfin Brochis
Herkunft: Ecuador (oberer Amazonas, ruhige Flussabschnitte)
Gesellschafts-Aquarium: gut geeignet für friedliche Arten
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH ca. 6,2–7,4
Temperatur: ca. 23–28 °C
Beckengröße: ab 120 cm Kantenlänge für adulte Tiere
Bepflanzung: robust; Sandflächen, Wurzeln, Laub, feinfiedrige Pflanzen
Futter: tierisch orientiert; Granulat, Frost- & Lebendfutter
Geschlechts-Unterschiede: Weibchen größer & fülliger, Männchen schlanker
Zucht möglich: selten im Aquarium; benötigt kühles Weichwasser zur Anregung
Maximale Größe: bis ca. 12–14 cm
Liefergröße: ca. 4–6 cm
Mit Garnelen verträglich: größtenteils ja, sehr kleine Garnelen können übersehen werden
Im Detail: Spitzmaul-Panzerwels, Brochis multiradiatus

Herkunft des Spitzmaul-Panzerwelses (Brochis multiradiatus)

Der Spitzmaul-Panzerwels (Brochis multiradiatus) gehört zu den eindrucksvollsten Großpanzerwelsen des oberen Amazonasbeckens und wird im Handel zwar gelegentlich mit Corydoras verwechselt, ist aber klar eine eigenständige Linie der Panzerwelsfamilie. Schon der erste Blick zeigt die Unterschiede: Brochis ist deutlich hochrückiger, massiver gebaut und trägt eine auffallend verlängerte Rückenflosse, die über dem metallisch schimmernden Körper wie ein kleines Segel wirkt. Die Art stammt aus ruhigen Abschnitten ecuadorianischer Flusssysteme, wo sie über sandigen bis feinkiesigen Böden sucht, zwischen Wurzeln gleitet und geschützt unter Laubschichten Nahrung findet. Ihre Färbung variiert je nach Licht von tiefem Grün über Bronze bis hin zu olivfarbenen Reflexen. Brochis besitzen kräftige Bruststacheln, mit denen sie sich am Boden abstützen. Genau deshalb dürfen sie niemals mit Netzen gefangen werden – die Tiere verhaken sich leicht. Trotz ihrer Größe sind Spitzmaul-Panzerwelse friedliche Gruppenfische, die im Aquarium mit ruhigen Arten wunderbar harmonieren und durch ihre majestätische Art sofort den Blick auf sich ziehen.

Spitzmaul-Panzerwels vergesellschaften

Die Art ist ein sanfter Bodenbewohner, der hervorragend in friedliche Gesellschaftsaquarien passt. Ideal sind größere Salmler, Zwergbuntbarsche, Skalare oder andere ruhige Fische, die ähnliche Wasserwerte bevorzugen. Ihre ruhige, gleitende Bewegungsweise sorgt kaum für Stress im Becken, und im Verband von fünf oder mehr Tieren beobachten Sie ein sehr harmonisches Sozialverhalten. Wichtig ist, dass am Boden ausreichend Platz bleibt: Bei hektischen, wuseligen Bodenfischen fühlen sich Brochis unwohl, da sie Ruhe und klare Bewegungszonen bevorzugen.

Passende Wasserparameter

Spitzmaul-Panzerwelse kommen mit weich bis mittelhartem Wasser gut zurecht. Ein pH-Wert zwischen 6,2 und 7,4 und niedrige Nitratwerte entsprechen ihren Herkunftsgewässern. Der Sauerstoffgehalt sollte hoch sein, denn Brochis schwimmen zwar gelegentlich zur Oberfläche, verlassen sich aber primär auf die Kiemenatmung. Regelmäßige Teilwasserwechsel, gute Filterleistung und saubere Bodenzonen sind entscheidend für dauerhaft vitale Tiere.

Haltungstemperatur

Mit Temperaturen zwischen 23 und 28 °C fühlen sich Brochis multiradiatus am wohlsten. Kurzfristig tolerieren sie auch kühleres Wasser, was in der Natur während Regenperioden vorkommt. Solche Temperaturschwankungen können bei Zuchtversuchen hilfreich sein, im Alltag ist jedoch eine stabile, warme Haltung ideal.

Die Beckengröße für Brochis multiradiatus

Aufgrund ihrer Größe und Körperform benötigen erwachsene Brochis ein Aquarium ab 120 cm Kantenlänge. Jungtiere können vorübergehend kleiner gehalten werden, wenn das Becken mit ihnen wachsen darf. Ein feiner Sand- oder sehr feiner Kiesboden ist Pflicht, damit sie gefahrlos gründeln können. Freie Bodenflächen, Laubzonen und Wurzeln bilden die natürliche Struktur nach und geben den Tieren ein sicheres Gefühl. Brochis sind eher gemütlich unterwegs, brauchen aber ausreichend Raum, um ihre elegante Schwimmweise auszuleben.

Bepflanzung

Robuste Pflanzen wie Anubias, Javafarn oder Cryptocorynen bilden eine ideale Kulisse. Feinfiedrige Arten wie Ceratophyllum oder Myriophyllum passen hervorragend zum natürlichen Habitat. Wichtig ist die Kombination aus freien Sandbereichen und bepflanzten Randzonen. Schwimmpflanzen können das Licht abdämpfen und so die bril­lan­ten Grüntöne der Tiere besonders hervorheben.

Das Futter für Spitzmaul-Panzerwelse

Brochis sind überwiegend carnivore Bodenfresser. Eine Mischung aus hochwertigen Granulaten, sinkenden Tabs, Frostfutter (z. B. Mückenlarven, Artemia, Krill) und gelegentlichem Lebendfutter ist ideal. Beim Füttern sollten Sie beachten, dass Brochis langsamer fressen als viele Corydoras-Arten. Eine gezielte Abendfütterung stellt sicher, dass alle Tiere ausreichend Nahrung erhalten.

Geschlechtsunterschiede

Weibchen werden größer und kräftiger, besonders in der Laichzeit. Männchen sind schlanker und wirken in der Rückenpartie etwas eleganter. Bei erwachsenen Gruppen lassen sich diese Unterschiede gut erkennen.

Die Zucht von Brochis multiradiatus

Die Nachzucht dieser Art gelingt nur selten und erfordert Erfahrung. Kühle Wasserwechsel, weiches Wasser und ein hoher Sauerstoffgehalt können den Laichansatz fördern. Die Tiere laichen bevorzugt auf glatten Flächen oder großen Pflanzenblättern ab. Die Jugendentwicklung ist langsam, aber sehr faszinierend zu beobachten.

Die Endgröße von Spitzmaul-Panzerwelsen

Adulte Brochis multiradiatus erreichen beeindruckende 12–14 cm Körperlänge und können bei guter Pflege rund acht Jahre alt werden. Ihre majestätische Erscheinung macht sie zu echten Blickfängern am Beckenboden.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Grundsätzlich gelten Brochis als garnelenverträglich. Winzige Junggarnelen können – wie bei fast allen Bodenfischen – versehentlich gefressen werden, adulte Tiere bleiben jedoch unbehelligt. In strukturreichen Becken funktioniert die Vergesellschaftung sehr gut.

Telefon: Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130.
Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen

0 von 0 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 0 von 5 Sternen

Bewerten Sie dieses Produkt!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


Fragen zum Artikel

Noch keine Fragen vorhanden.

Eigene Frage stellen

Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.

−25 %
5x Goldfisch im Mix , Carassius auratus (Kaltwasser)

29,99 €* 39,99 €* (25.01% gespart)
9 Bonuspunkte sichern
1

Durchschnittliche Bewertung von 4.9 von 5 Sternen

Amanogarnele , Caridina multidentata

Ab 1,59 €*

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Aulonocara spec. Dragon Blood albino , DNZ

18,99 €*
6 Bonuspunkte sichern
1

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Bitterlingsbarbe , Rohanella titteya , ehem. Puntius titteya ehem. Puntius titteya

Ab 3,59 €*
1 Bonuspunkte sichern
3
−27 %
Tipp

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Erbsenkugelfisch , Carinotetraodon travancoricus (Minifisch)

5,49 €* 7,49 €* (26.7% gespart)
2 Bonuspunkte sichern
3
−10 %

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Gelbsaum-Prachtharnischwels , L81 , Baryancistrus spec., 6-8 cm Baryancistrus spec., 6-8 cm

62,99 €* 69,99 €* (10% gespart)
19 Bonuspunkte sichern
1

Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

Jetzt anmelden und 3 € sparen

Neue Tiere, frische Lieferungen und exklusive Angebote direkt in Ihr Postfach – als Dankeschön gibt es einen 3 €-Gutschein ab 30 € Einkaufswert.

Abmeldung jederzeit mit einem Klick. Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.