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Wels L177 Gelbsaumwels, Baryancistrus xanthellus, 6-8 cm

Markante gelbe Flossensäume

Sein auffälliges Muster mit leuchtenden Rändern macht ihn unverwechselbar

Bevorzugt starke Strömung

Stammt aus schnell fließenden Flüssen und benötigt viel Sauerstoff

Braucht viele Verstecke

Nutzt Wurzeln und Steinhöhlen gern als Rückzugsorte im Aquarium

Langlebiger Begleiter

Kann bei guter Pflege ein hohes Alter von 10 bis 15 Jahren erreichen

Wels L177 Gelbsaumwels, Baryancistrus xanthellus, 6-8 cm


Auf einen Blick: Gelbsaumwels, Baryancistrus xanthellus (L177)
Deutscher Name: Gelbsaumwels
Wissenschaftlich: Baryancistrus xanthellus
Synonyme: L177, Goldsaumwels
Herkunft: Südamerika (Brasilien, Rio Xingu)
Gesellschafts-Aquarium: bedingt geeignet
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH ca. 6,0 - 7,5
Temperatur: ca. 26-30° C
Beckengröße: ab 120 cm, mit Verstecken und starker Strömung
Bepflanzung: wenige Pflanzen, große Wurzeln und Steine
Futter: Herbivore; pflanzliches Futter, Holzfasern, Algen, spezielles Welsfutter
Geschlechts-Unterschiede: Männchen mit breiterem Kopf und stärker entwickelten Odontoden
Zucht möglich: Sehr schwierig, Höhlenbrüter
Maximale Größe: bis zu 25 cm
Liefergröße: ca. 6-8 cm
Mit Garnelen verträglich: ja, keine Bedrohung für adulte Garnelen
Im Detail: Gelbsaumwels, Baryancistrus xanthellus (L177)

Herkunft des Gelbsaumwelses (Baryancistrus xanthellus)

Der Gelbsaumwels (Baryancistrus xanthellus), bekannt unter der L-Nummer L177, gehört zur Gattung Baryancistrus innerhalb der Familie der Loricariidae. Sein ursprünglicher Lebensraum sind die stark strömenden Gewässer des Rio Xingu in Brasilien. Dort bewohnt er felsige Regionen mit vielen Spalten und Höhlen, in denen er Schutz sucht. Der Name „Gelbsaumwels“ leitet sich von seinen markanten gelben Flossensäumen ab, die ihn unverwechselbar machen. Diese Welse ernähren sich in der Natur hauptsächlich von Algenaufwuchs und Holzfasern, die sie von Steinen und Wurzeln abraspeln. Sie sind nachtaktive Tiere, die sich tagsüber in Verstecken aufhalten und erst in der Dämmerung auf Nahrungssuche gehen.

Gelbsaumwels vergesellschaften

Der Gelbsaumwels ist ein ruhiger, aber territorialer Bodenbewohner, der sich gut mit anderen friedlichen Fischarten vergesellschaften lässt. Ideal sind Salmler, Skalare oder andere größere Zierfische, die nicht in Konkurrenz mit ihm stehen. Andere Bodenbewohner sollten nur mit ausreichend Platz hinzukommen, da der L177 sein Revier verteidigt.

Passende Wasserparameter

Dieser Wels benötigt weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5. Eine starke Strömung ist essenziell, um seine natürlichen Bedingungen nachzuahmen.

Haltungstemperatur

Die optimale Temperatur liegt zwischen 26 und 30°C. Zu kühle Temperaturen können das Wachstum hemmen und die Vitalität des Fisches reduzieren.

Die Beckengröße für Baryancistrus xanthellus

Ein Aquarium ab 120 cm Länge ist erforderlich, um ausreichend Platz zu bieten. Das Becken sollte mit großen Wurzeln, Steinen und zahlreichen Verstecken ausgestattet sein. Ein sandiger bis feiner Kiesboden ist ideal.

Bepflanzung

Die Bepflanzung sollte spärlich sein, da der Gelbsaumwels Wurzeln und Felsen bevorzugt. Anubias und Javafarn eignen sich gut, da sie robust sind und sich auf Wurzeln oder Steinen befestigen lassen.

Das Futter für den Gelbsaumwels

Der Gelbsaumwels ist ein Aufwuchsfresser und benötigt eine pflanzlich orientierte Ernährung. Geeignet sind Algenplatten, Spirulina-Tabletten, blanchiertes Gemüse wie Zucchini und Holzfasern als Nahrungsquelle.

Geschlechtsunterschiede

Männchen sind meist etwas größer, haben einen breiteren Kopf und entwickeln kräftigere Odontoden an den Brustflossen.

Die Zucht von Baryancistrus xanthellus

Die Zucht ist im Aquarium extrem schwierig, da diese Welse Höhlenbrüter sind und spezifische Bedingungen benötigen, darunter starke Strömung und eine geeignete Höhlenstruktur.

Die Endgröße von Gelbsaumwelsen

Der Gelbsaumwels kann bis zu 25 cm groß werden und benötigt mit zunehmender Größe entsprechend mehr Platz. Die Lebenserwartung des Baryancistrus xanthellus liegt bei 10 bis 15 Jahren, abhängig von der Wasserqualität, Ernährung und Haltungsbedingungen.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Dieser Wels stellt für ausgewachsene Garnelen keine Bedrohung dar, da er sich rein pflanzlich ernährt. Junggarnelen könnten jedoch als Beifang gefressen werden.

Temperaturbereiche: Sehr warm (27-30°C) - viel heizen

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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