Rotflossen-Kaktuswels L25, Pseudacanthicus cf serratus, ca. 30,0-33,0 cm
999,00 €*
300 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 30,00 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Rotflossen-Kaktuswels L25, Pseudacanthicus cf serratus, ca. 30,0-33,0 cm
| Deutscher Name: | Rotflossen-Kaktuswels |
| Wissenschaftlich: | Pseudacanthicus cf. serratus |
| Synonyme: | L 25, Kaktuswels, Pseudacanthicus pirarara |
| Herkunft: | Brasilien, Rio Tocantins |
| Gesellschafts-Aquarium: | bedingt geeignet |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart, pH ca. 6,0 - 7,5 |
| Temperatur: | ca. 26-30° C |
| Beckengröße: | ab 180 cm, mit ausreichend Verstecken |
| Bepflanzung: | robuste Pflanzen, viel freier Schwimmraum, große Wurzeln |
| Futter: | Carnivore; fleischhaltige Futtersorten, Frostfutter, Wels-Chips |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen mit ausgeprägteren Stacheln an Kopf und Flossen |
| Zucht möglich: | Sehr schwierig, Höhlenbrüter |
| Maximale Größe: | bis zu 40 cm |
| Liefergröße: | ca. 30-33 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | nicht geeignet |
Herkunft des Rotflossen-Kaktuswelses (L 25)
Der Rotflossen-Kaktuswels (Pseudacanthicus cf. serratus), auch als L 25 bekannt, ist eine beeindruckende Welsart aus dem Rio Tocantins in Brasilien. Diese Flüsse sind von starker Strömung geprägt und bieten zahlreiche Felsformationen, die den Tieren Verstecke und Schutz bieten. Der L 25 gehört zur Familie der Loricariidae und zeichnet sich durch eine robuste Panzerung und leuchtend rote Flossen aus, die besonders bei adulten Exemplaren intensiv gefärbt sind. In der Natur ernährt er sich vor allem von wirbellosen Tieren und gelegentlich von Aas. Sein natürlicher Lebensraum besteht aus klarem, sauerstoffreichem Wasser mit felsigem Untergrund, in dem er sich bevorzugt aufhält. Sein territorialer Charakter macht ihn zu einem eher einzelgängerischen Fisch, der sich nur schwer mit Artgenossen vergesellschaften lässt. Dennoch ist er aufgrund seines eindrucksvollen Aussehens und seiner interessanten Verhaltensweise eine begehrte Art in der Aquaristik. Mit seiner kräftigen Kieferstruktur kann er selbst harte Futtersorten problemlos zerkleinern.
Vergesellschaftung des Rotflossen-Kaktuswelses
Aufgrund seines territorialen Verhaltens ist die Vergesellschaftung mit anderen Bodenbewohnern schwierig. Während er mit robusten, mittelgroßen bis großen Fischen vergesellschaftet werden kann, sollten andere große Welse vermieden werden. Innerartlich sind diese Tiere oft aggressiv, besonders Männchen untereinander.
Wasserparameter für den L 25
Der Rotflossen-Kaktuswels benötigt weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert von 6,0 bis 7,5. Eine gute Filterung und regelmäßige Wasserwechsel sind wichtig, um eine hohe Wasserqualität sicherzustellen.
Haltungstemperatur
Die optimale Temperatur für diesen Wels liegt zwischen 26 und 30°C. Niedrigere Temperaturen verlangsamen den Stoffwechsel und können das Immunsystem schwächen.
Die Beckengröße für Pseudacanthicus cf. serratus
Ein Aquarium ab 180 cm Länge ist erforderlich, um dem Kaktuswels genügend Bewegungsfreiraum zu bieten. Eine harte Einrichtung mit Steinen und Wurzeln ist ideal, während feiner Sand als Bodengrund genutzt werden kann.
Bepflanzung
Pflanzen sind nicht zwingend erforderlich, können aber als optische Auflockerung dienen. Robuste Arten wie Anubias oder Javafarn eignen sich, da sie nicht so leicht beschädigt werden.
Das richtige Futter für den L 25
Der Kaktuswels ist carnivor und benötigt proteinreiche Nahrung. Frostfutter wie Miesmuscheln, Garnelen oder Krill sind ideal. Ergänzend können spezielle Wels-Chips mit hohem Proteinanteil gefüttert werden.
Geschlechtsunterschiede
Männchen haben deutlich ausgeprägtere Stacheln an den Flossen und dem Kopfbereich. Weibchen sind meist etwas fülliger.
Die Zucht des L 25
Die Nachzucht ist extrem schwierig und gelingt nur selten. Es handelt sich um Höhlenbrüter, wobei das Männchen das Gelege bewacht.
Endgröße und Lebenserwartung
Der Rotflossen-Kaktuswels kann eine Endgröße von bis zu 40 cm erreichen. Bei guter Pflege kann er über 15 Jahre alt werden.
| Temperaturbereiche: | Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen |
|---|
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.