Wabenschilderwels albino, Glyptoperichthys gibbiceps
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Wabenschilderwels albino, Glyptoperichthys gibbiceps
| Deutscher Name: | Wabenschilderwels Albino |
| Wissenschaftlich: | Glyptoperichthys gibbiceps albino |
| Synonyme: | Albino-Wabenschilderwels, Albino-Segelflossen-Harnischwels, Pterygoplichthys gibbiceps albino, Liposarcus gibbiceps albino, L165 Albino |
| Herkunft: | Südamerika (Amazonas- und Orinoco-Einzugsgebiet) |
| Gesellschafts-Aquarium: | bedingt geeignet |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart, pH ca. 6,0 - 7,5 |
| Temperatur: | ca. 24-30 °C |
| Beckengröße: | ab 200 cm für adulte Tiere |
| Bepflanzung: | robust, gut fixiert, mit viel Holz |
| Futter: | Omnivore; pflanzlich betont, Aufwuchs, Holzfasern, Frost- und Zusatzfutter |
| Geschlechts-Unterschiede: | äußerlich kaum sicher unterscheidbar |
| Zucht möglich: | Nein, im Aquarium nicht bekannt |
| Maximale Größe: | bis zu 50 cm |
| Liefergröße: | ca. 4–7 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | nicht empfehlenswert |
Herkunft des Wabenschilderwelses Albino (Glyptoperichthys gibbiceps albino)
Der Wabenschilderwels Albino (Glyptoperichthys gibbiceps albino) ist eine farbliche Zuchtform des bekannten Wabenschilderwelses und stammt ursprünglich aus den gleichen südamerikanischen Flusssystemen wie die Wildform. In der Natur besiedeln diese Tiere die weitläufigen Stromgebiete des Amazonas- und Orinoco-Beckens, wo sie langsam fließende Hauptarme, ruhige Randzonen und saisonal überschwemmte Waldgebiete nutzen. Der Untergrund besteht dort aus feinem Sand, Schlamm und ausgedehnten Ansammlungen von Treibholz, das nicht nur Schutz bietet, sondern auch eine wichtige Rolle für die Ernährung spielt.
Die Albinoform unterscheidet sich optisch deutlich von der Wildfarbe: Der Körper erscheint hell cremefarben bis weißlich, das typische Wabenmuster tritt weich und kontrastarm hervor, während Augen und Flossen einen rötlichen Schimmer zeigen. Besonders die große, segelartige Rückenflosse wirkt bei hellen Tieren eindrucksvoll und verleiht dem Wels eine außergewöhnliche Präsenz. Im Aquarium zieht der Albino-Wabenschilderwels vor allem durch seine Größe, seine ruhige Ausstrahlung und den starken Kontrast zu dunklem Bodengrund oder Wurzeln die Aufmerksamkeit auf sich.
Wabenschilderwels Albino vergesellschaften
Die Vergesellschaftung des Albino-Wabenschilderwelses ist nur eingeschränkt empfehlenswert und erfordert sehr große Aquarien. Gegenüber anderen robusten Großfischen verhält er sich meist ruhig, beansprucht jedoch feste Ruhe- und Liegeplätze. Kleinere Fische sowie Wirbellose werden häufig als Nahrung betrachtet. Auch gegenüber Artgenossen kann es bei Platzmangel zu Konkurrenz kommen, weshalb eine Gruppenhaltung nur in außergewöhnlich großen Becken sinnvoll ist.
Passende Wasserparameter
Wie die Wildform bevorzugt auch der Albino-Wabenschilderwels leicht saures bis neutrales Wasser mit stabilen, gleichmäßigen Werten. Aufgrund der Körpergröße und des entsprechenden Stoffwechsels ist eine hohe Wasserqualität entscheidend. Leistungsstarke Filtertechnik, gute Sauerstoffversorgung und regelmäßige Wasserwechsel sind Grundvoraussetzungen für eine langfristig erfolgreiche Haltung.
Haltungstemperatur
Ein Temperaturbereich zwischen 24 und 30 °C entspricht den natürlichen Bedingungen der Herkunftsgewässer. In diesem Bereich zeigen die Tiere eine ruhige Aktivität, gleichmäßige Nahrungsaufnahme und stabiles Wachstum. Temperaturschwankungen sollten vermieden werden, da sie sich besonders bei Albinoformen negativ auswirken können.
Die Beckengröße für Glyptoperichthys gibbiceps albino
Für ausgewachsene Albino-Wabenschilderwelse sind Aquarien ab 200 cm Kantenlänge zwingend erforderlich. Entscheidend ist eine großzügige Grundfläche mit klarer Struktur. Große Wurzelstücke, massive Holzaufbauten und offene Bodenbereiche ermöglichen natürliche Bewegungsabläufe und feste Ruheplätze. Jungtiere können vorübergehend in kleineren Becken gepflegt werden, benötigen jedoch frühzeitig eine langfristige Planung.
Bepflanzung
Feinere oder locker sitzende Pflanzen werden häufig beschädigt oder verdrängt. Geeignet sind robuste Pflanzenarten, die fest aufgebunden oder tief verwurzelt sind. Der Schwerpunkt sollte klar auf Holzstrukturen liegen, da diese vom Wels aktiv genutzt und regelmäßig abgeraspelt werden. Ein dunkler Bodengrund verstärkt die helle Färbung der Albinoform besonders deutlich.
Das Futter für Wabenschilderwelse Albino
Der Albino-Wabenschilderwels ist ein Allesfresser mit stark pflanzlicher Ausrichtung. Aufwuchs, Holzfasern, spezielle Welsfuttertabletten sowie Gemüse wie Zucchini, Gurke oder Paprika bilden die Basis der Ernährung. Ergänzend werden Frostfutter und proteinreiches Zusatzfutter angenommen, sollten jedoch kontrolliert eingesetzt werden, um Verfettung zu vermeiden.
Geschlechtsunterschiede
Äußerliche Geschlechtsunterschiede sind auch bei der Albinoform kaum sicher erkennbar. Männchen und Weibchen zeigen selbst im adulten Stadium keine eindeutig unterscheidbaren Merkmale, sodass eine Geschlechtsbestimmung im Aquarium praktisch nicht möglich ist.
Die Zucht von Glyptoperichthys gibbiceps albino
Eine erfolgreiche Nachzucht der Albinoform ist im Aquarium bislang nicht dokumentiert. In der Natur laichen Wabenschilderwelse in speziellen Ufer- oder Höhlenstrukturen, die sich unter Aquarienbedingungen kaum realistisch nachbilden lassen.
Die Endgröße von Wabenschilderwelsen Albino
Auch die Albinoform erreicht eine Endgröße von bis zu 50 cm und zählt damit zu den sehr groß werdenden Harnischwelsen. Bei artgerechter Haltung, ausreichend Platz und guter Pflege sind Lebenserwartungen von 15 Jahren und mehr realistisch. Die Anschaffung sollte daher stets als langfristige Verantwortung betrachtet werden.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Zwerggarnelen sind für den Albino-Wabenschilderwels keine geeigneten Beckenpartner und werden in der Regel als Nahrung betrachtet. In groß dimensionierten Aquarien mit entsprechendem Großfischbesatz entfaltet der Albino-Wabenschilderwels jedoch seine volle Wirkung als imposanter Blickfang.
| Telefon: | Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130. |
|---|---|
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen |
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1 Bewertung
19. November 2024 22:03
Ein gesundes Tier erhalten.
Kein eingefallener Bauch, fit und vital.
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.