321,99 €*
97 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 9,70 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Zebramuräne, Gymnomuraena zebra, ca. 35,0-45,0 cm
| Deutscher Name: | Zebramuräne |
| Wissenschaftlich: | Gymnomuraena zebra |
| Synonyme: | Zebra-Muräne, Zebra Moray, Zebra Eel |
| Herkunft: | Indopazifik vom Roten Meer bis Hawaii sowie tropischer Ostpazifik |
| Riffaquarium-tauglich: | Bedingt geeignet; Korallen sicher, Krabben, Seeigel und Schnecken gefährdet |
| Verträglichkeit: | Einzelgänger, gegenüber Fischen meist friedlich |
| Wasserwerte: | Dichte 1,023–1,025, pH 8,1–8,4, KH 7–10 °dKH, Nitrat und Phosphat niedrig |
| Temperatur: | 24–28 °C |
| Beckengröße: | Ab etwa 1000 Liter, besser 1500 bis 2000 Liter, dicht abgedeckt |
| Futter: | Krabben, Garnelen, Muschel- und Tintenfischfleisch, zwei- bis dreimal pro Woche |
| Schwierigkeitsgrad: | Mittel bis anspruchsvoll; Futterumstellung braucht Geduld |
| Geschlechts-Unterschiede: | Äußerlich nicht erkennbar |
| Zucht möglich: | Im Aquarium bisher nicht gelungen |
| Maximale Größe: | Meist 50 bis 100 cm, maximal etwa 150 cm |
| Liefergröße: | ca. 35,0-45,0 cm |
Herkunft von Zebramuräne (Gymnomuraena zebra)
Die Zebramuräne ist die einzige Art ihrer Gattung und eine der auffälligsten Muränen überhaupt. Sie besiedelt ein riesiges Gebiet: vom Roten Meer, dem Persischen Golf und der ostafrikanischen Küste über die Malediven, Indonesien, die Philippinen und das Große Barriereriff bis zu den Ryukyu-Inseln, Hawaii und den Gesellschaftsinseln. Im tropischen Ostpazifik kommt sie zudem von Niederkalifornien über Mittelamerika bis Kolumbien und an den Galápagosinseln vor. Die Tiere leben versteckt an den Außenseiten von Riffen, in Spalten, unter Felssimsen und Überhängen sowie über sandigem und felsigem Grund, meist in geringer Tiefe von wenigen bis etwa vierzig Metern. Tagsüber bleiben sie häufig in ihrem Unterschlupf, in der Dämmerung und nachts gehen sie gezielt auf Beutesuche. Anders als die meisten Muränen jagt die Zebramuräne kaum Fische, sondern ernährt sich vor allem von Krabben, anderen Krebstieren, Weichtieren und Seeigeln, die sie mit ihren flachen, pflasterartigen Mahlzähnen knackt. Die dunkelbraune bis schwarze Grundfarbe mit den dichten, hellen Ringen hat ihr den Namen gegeben. Früher wurde sie auch als Echidna zebra geführt; dieser Name gilt heute als Synonym. Die angebotenen Tiere sind Wildfänge.
Eignung für das Riffaquarium
Die Zebramuräne ist für das Riffaquarium nur bedingt geeignet. Korallen werden nicht beschädigt, und Fische ausreichender Größe werden in der Regel nicht gejagt. Krabben, Einsiedlerkrebse, Schnecken, Muscheln und Seeigel gehören dagegen zu ihrer natürlichen Beute und sind nicht sicher; auch größere Garnelen können gefressen werden, selbst wenn einzelne Halter von friedlichem Zusammenleben mit Putzergarnelen berichten. Wegen ihrer Größe kann sie Dekoration verschieben, der Riffaufbau muss daher stabil verklebt sein.
Vergesellschaftung und Verhalten
Die Zebramuräne ist ein ruhiger Einzelgänger und gegenüber Mitbewohnern meist friedlich. Gut passen mittelgroße bis große, robuste Fische wie Doktorfische, Kaiserfische oder Falterfische. Sehr kleine Fische, die nachts am Boden ruhen, sind nicht ganz ohne Risiko. Mehrere Muränen sollten nur in sehr großen Becken mit ausreichend Höhlen gemeinsam gepflegt werden. Da die Tiere schlecht sehen und kräftig zubeißen, sollte man einem hungrigen Tier nie mit der bloßen Hand nahekommen.
Wasserwerte und Temperatur
Gepflegt wird die Zebramuräne unter stabilen Riffbedingungen: Dichte 1,023 bis 1,025 bzw. Salzgehalt um 34 bis 35 ‰, pH 8,1 bis 8,4, KH 7 bis 10 °dKH und 24 bis 28 °C. Da Muränen viel und eiweißreich gefüttert werden, ist ein leistungsfähiger Eiweißabschäumer wichtig, damit Nitrat und Phosphat niedrig bleiben.
Aquarium und Einrichtung
Die Zebramuräne wird groß: Im Aquarium erreicht sie meist 50 bis 100 cm, kann aber über einen Meter lang werden und wächst anfangs zügig. Deshalb braucht sie ein großes Becken ab etwa 1000 Litern, besser 1500 bis 2000 Liter, mit stabilen Höhlen und Röhren, in die sie sich vollständig zurückziehen kann. Das Becken muss rundum dicht abgedeckt sein, auch Kabel- und Rohrdurchführungen, denn Muränen nutzen jede Lücke zum Ausbruch.
Futter und Futterumstellung
In der Natur frisst die Zebramuräne vor allem Krabben, daneben andere Krebstiere, Schnecken, Muscheln und Seeigel. Im Aquarium bietet man Krabben, ganze Garnelen, Krill, grobe Mysis sowie Muschel- und Tintenfischfleisch an, gern mit der Futterzange. Fisch wird oft nicht angenommen. Neu eingesetzte Tiere fressen mitunter einige Wochen kaum; Geduld und ein Angebot an lebenden Krabben oder Garnelen helfen bei der Umstellung auf Frostfutter. Erwachsene Tiere werden zwei- bis dreimal pro Woche gefüttert, Jungtiere etwas häufiger. Trockenfutter spielt keine Rolle.
Eingewöhnung
Die Muräne wird langsam eingewöhnt: Temperatur und Salzgehalt über mindestens eine Stunde mit der Tropfmethode angleichen und das Tier dann bei gedämpftem Licht direkt in die Nähe einer geeigneten Höhle setzen. In den ersten Tagen ist Zurückhaltung beim Füttern normal. Vor dem Einsetzen sollte die Abdeckung auf Lücken geprüft werden.
Geschlechtsunterschiede
Männchen und Weibchen lassen sich äußerlich nicht unterscheiden. Es wird vermutet, dass die Art ein protogyner Zwitter ist, also zuerst weiblich und später männlich wird; belegt ist das bislang nicht.
Zucht
Eine Nachzucht im Aquarium ist bisher nicht bekannt. Die Fortpflanzung erfolgt im Freiwasser mit langen planktischen Larvenstadien, die sich in Aquarien kaum nachstellen lassen.
Endgröße und Lebenserwartung
Die Zebramuräne erreicht im Freiland bis etwa 150 cm, üblich sind etwa 50 cm; im Aquarium werden meist 50 bis 100 cm erreicht. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen |
|---|
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.