Zwerg-Scherenschwanzbärbling, Rasbora spilocerca
| Anzahl | Stückpreis |
|---|---|
| 1 bis 9 |
8,49 €*
|
| Ab 10 |
7,99 €*
|
3 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 0,30 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Zwerg-Scherenschwanzbärbling, Rasbora spilocerca
| Deutscher Name: | Zwerg-Scherenschwanzbärbling |
| Wissenschaftlich: | Rasbora spilocerca |
| Synonyme: | Spilocerca-Bärbling |
| Herkunft: | Südostasien (Thailand, Malaysia) |
| Gesellschafts-Aquarium: | gut geeignet |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart, pH 6,0–7,2 |
| Temperatur: | ca. 23–27 °C |
| Beckengröße: | ab 60 cm Kantenlänge |
| Bepflanzung: | dicht strukturiert, mit freien Zonen |
| Futter: | feines Granulat, Staubfutter, Frost- und Lebendfutter |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen schlanker, etwas intensiver gefärbt |
| Zucht möglich: | Ja, Freilaicher |
| Maximale Größe: | ca. 3 cm |
| Liefergröße: | ca. 1–2 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | gut geeignet |
Herkunft des Zwerg-Scherenschwanzbärblings (Rasbora spilocerca)
Der Zwerg-Scherenschwanzbärbling (Rasbora spilocerca) stammt aus langsam fließenden Bachläufen, Seitenarmen und überfluteten Randzonen Südostasiens, insbesondere aus Thailand und Malaysia. Diese Lebensräume sind reich an Struktur: dicht bewachsene Uferbereiche, Wurzelgeflechte, Laubansammlungen und wechselnde Lichtzonen prägen das Bild. Das Wasser ist meist weich bis leicht mineralisiert, klar bis schwach getönt und nur sanft in Bewegung. Rasbora spilocerca nutzt diese Vielfalt, indem er sich überwiegend in kleinen Gruppen durch mittlere und obere Wasserbereiche bewegt, dabei aber stets Nähe zu Pflanzen und Deckung hält. Der namensgebende, scherenförmig wirkende Schwanzansatz fällt besonders bei ruhiger Fortbewegung auf und verleiht der Art eine filigrane Erscheinung. Beobachtenswert ist das feine Sozialverhalten: Die Tiere orientieren sich sichtbar aneinander, ohne ein eng synchronisiertes Schwarmmuster zu bilden, und reagieren sensibel auf Veränderungen im Umfeld – ein echter Indikator für stabile oder gestörte Bedingungen im Becken.
Zwerg-Scherenschwanzbärbling vergesellschaften
Rasbora spilocerca ist ein friedlicher Gruppenfisch und eignet sich sehr gut für ruhige Gesellschaftsaquarien. Er sollte stets mit mehreren Artgenossen gehalten werden, da erst in der Gruppe Sicherheit und natürliches Verhalten sichtbar werden. Geeignete Mitbewohner sind andere kleine, zurückhaltende Bärblinge, Zwergsalmler oder friedliche Bodenbewohner wie kleine Panzerwelse. Auch Zwerggarnelen werden in der Regel nicht beachtet. Hektische, sehr große oder aggressive Fische sind ungeeignet, da sie Unruhe erzeugen und die Tiere aus offenen Bereichen verdrängen.
Passende Wasserparameter
Der Zwerg-Scherenschwanzbärbling bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,0 und 7,2. Konstante Werte und eine gute Wasserqualität mit niedrigen Nitratwerten sind entscheidend. Regelmäßige Teilwasserwechsel und eine schonende Filterung unterstützen Vitalität, Färbung und ein ausgeglichenes Gruppenverhalten.
Haltungstemperatur
Temperaturen von etwa 23 bis 27 °C haben sich für die Haltung bewährt. In diesem Bereich zeigen die Tiere eine ruhige, gleichmäßige Aktivität und eine zuverlässige Futteraufnahme. Starke Temperaturschwankungen sollten vermieden werden.
Die Beckengröße für Rasbora spilocerca
Ein Aquarium ab 60 cm Kantenlänge bietet ausreichend Raum für eine kleine Gruppe. Wichtig ist eine klare Gliederung aus bepflanzten Randzonen und freien Schwimmbereichen. Als Bodengrund eignet sich feiner Sand oder sehr feiner Kies, kombiniert mit Wurzeln und kleinen Steinen, die Struktur und Orientierung bieten, ohne den Schwimmraum einzuengen.
Bepflanzung
Eine dichte, strukturierte Bepflanzung entspricht den natürlichen Ansprüchen der Art. Geeignet sind feinfiedrige Stängelpflanzen, kleinere Cryptocorynen sowie Moose. Schwimmpflanzen oder überhängende Pflanzenbereiche dämpfen das Licht und schaffen Sicherheit, während bewusst freigehaltene Zonen das ruhige Gruppenschwimmen ermöglichen.
Das Futter für Zwerg-Scherenschwanzbärblinge
Rasbora spilocerca benötigt aufgrund seiner geringen Maulgröße feines Futter. Staub- und Mikrogranulate eignen sich als Basis, ergänzt durch feines Frostfutter wie Cyclops oder Artemia-Nauplien sowie entsprechendes Lebendfutter. Mehrere kleine Fütterungen über den Tag verteilt kommen dem natürlichen Fressverhalten entgegen.
Geschlechtsunterschiede
Männchen wirken meist schlanker und zeigen bei guter Kondition eine etwas intensivere Färbung, während Weibchen rundlicher erscheinen. Bei Jungtieren sind diese Unterschiede noch nicht klar ausgeprägt und entwickeln sich erst mit zunehmender Reife.
Die Zucht von Rasbora spilocerca
Die Art gehört zu den Freilaichern. Bei passenden Bedingungen und dichter Bepflanzung kann es zu Laichaktivitäten kommen, wobei die Eier zwischen feinen Pflanzen oder Moosen abgelegt werden. Eine gezielte Nachzucht gelingt einfacher in separaten Becken mit weichem Wasser und gedämpftem Licht.
Die Endgröße von Zwerg-Scherenschwanzbärblingen
Ausgewachsene Tiere erreichen eine Körperlänge von etwa 3 cm. Für Rasbora spilocerca liegen keine gesicherten artspezifischen Daten zur Lebenserwartung vor. Bei nahe verwandten Rasbora-Arten werden unter guten Haltungsbedingungen Lebensspannen von etwa 4 bis 6 Jahren beschrieben, was auch hier als realistischer Orientierungswert dienen kann.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Der Zwerg-Scherenschwanzbärbling gilt als gut verträglich mit Zwerggarnelen. Erwachsene Tiere werden ignoriert, Junggarnelen profitieren von dichter Bepflanzung und feinen Rückzugsstrukturen.
| Telefon: | Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130. |
|---|
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.